Stadtkirche > Ev. St. Laurentius Kirchengemeinde

 

 

 

 

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Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von
der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Offb 21,6 (L)

 

Monatsspruch für September

Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit, auch hat er
die Ewigkeit in ihr Herz gelegt; nur dass der Mensch nicht
ergründen kann das Werk, das Gott tut, weder Anfang noch Ende.

Pred 3,11 (L)

 

LIEBE GEMEINDEGLIEDER UND FREUNDE!

Auf dem Titelblatt ist ein schöner, dicht belaubter, kräftiger Baum voller reifer Früchte zu sehen. Er trägt saftige Granatäpfel an seinen Ästen. Auch Vögel finden darin Nahrung, Schutz und Schatten. In meiner Vorstellung höre ich Bienen summen und sehe verschiedene Insekten, Spinnen und Ameisen, die im Baum leben. Unter dem Blätterdach sammelt eine Frau die reifen Früchte achtsam in einen Korb. Die Ärmel ihres wallenden Kleides ähneln dem Vogelgefieder der Vögel im Baum. Die Frau, die Vögel und die Hasen, sie alle ernähren sich von den Granatäpfeln und wirken zusammen mit dem Baum wie ein harmonisches Ganzes. Gibt es Hasen, wo Granatäpfel wachsen? Da sprengt unser Bild schon die geografischen Grenzen. Der Granatapfel ist im Mittelalter Symbol für die Liebe und Hingabe. Bei manchen der Früchte ist die Schale aufgeplatzt, und die reifen, roten Kerne quellen wie Kostbarkeiten daraus hervor, so wie Jesu Liebe gegenüber der ganzen Schöpfung hervorgebrochen ist durch seine Hingabe.

"In der Liebe liegt die Hingabe, in der Hingabe der Dank" - so ist dieses Bild aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts betitelt. Der Baum gibt seine Früchte hin, dankbar ernten die Geschöpfe: Die Frau trägt eine Halskette aus Granat. Ihre Körperhaltung, ihr Blick, wie ihre Hände zeigen sie vertieft in ihr Tun. Sie sammelt nicht mehr als der Korb fasst, Tiere halten sich furchtlos in ihrer Nähe auf. Ich erinnere mich an ein Foto einer alten Dame. Es zeigt, wie sie als junge Frau von einer Leiter aus einen großen schönen Apfel, den sie geerntet hat, ihren Kindern herunter reicht. "Solche guten Äpfel gibt es heute gar nicht mehr." Sinnbildlich sehe ich darin zugleich, wie die Mutter ihren Kindern die Früchte ihrer Zeit und ihrer Generation weiter gibt. Freude und Dankbarkeit für unsere Nahrung, Ehrfurcht vor der Vielfalt und Schönheit der Schöpfung - wie geben wir heute diese Haltung an unsere Nachkommen weiter, da wir unsere Früchte oft nicht mehr vom Baum pflücken, sondern im Supermarkt für möglichst wenig Geld?

"Von meinen Früchten könnt ihr leben" ist das Motto des Schöpfungstages, den wir am 2. September in den Köpenicker Gemeinden als Ökumene feiern. Wie können wir in unserem Land auf der reichen nördlichen Erdhalbkugel eine einfache Lebenshaltung einüben, um den Menschen auf der Südhalbkugel Leben zu ermöglichen? Eine Haltung, die Liebe, Hingabe und Dankbarkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen zum Ausdruck bringt, welche wir auch vor den kommenden Generationen verantworten können? Von 15 bis 18 Uhr gibt es in der Hofkirche die Möglichkeit, ökologisch sinnvollen und fairen Konsum spielerisch kennenzulernen und zu erproben. Sie sind herzlich eingeladen!

    Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer                 

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Unsere Gemeinde sagt Willkommen

Die Evangelische Stadtkirchengemeinde Köpenick ist ein Teil der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Wir gehören zum Sprengel Berlin und dem Evangelischen Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree und sind in Berlin Treptow-Köpenick zuhause. Unser Bekenntnisstand ist lutherisch. Herzlich Willkommen auf unseren Web-Seiten!

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Gottesdienste und Predigtstätten im Überblick

Hier finden Sie die regulären Gottesdienstzeiten mit Anschrift und Nahverkehrshaltestellen unserer vier wichtigsten Predigtstätten:

Stadtkirche St. Laurentius (Alt-Köpenick)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Alt-Köpenick / Freiheit, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Rathaus Köpenick - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164
BVG Haltestelle: Freiheit - Tram 27, 60, 61, 62, 67, 68; Bus 164, N67, N69, N90

 

Martin-Luther-Kapelle (Eitelsdorfer Str. 43)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 10.30 Uhr
Hausadresse: Eitelsdorfer Straße 43, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Wongrowitzer Steig - Tram 62; Bus N90

 

Nikolaikapelle (Grüne Trift 106 b)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Grüne Trift 106 b, 12555 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Pritstabelstraße - Tram 62; Bus N62

 

Werner-Sylten Kapelle (Friedhofskapelle, Rudower Str. 23)

Reguläre Gottesdienste: jeden Sonntag um 9 Uhr
Hausadresse: Friedhof Rudower Straße 23, 12557 Berlin Treptow-Köpenick
BVG Haltestelle: Köllnischer Platz - Tram 61, 62, 68; Bus 164, 167, N62, N65
S-Bahnhof: Spindlersfeld - S47

Die aktualisierten Hinweise und Gottesdienstzeiten finden Sie im Bereich Gottesdienst der Gemeinde. Die dortigen Angaben geben normalerweise den jeweils aktuellen Stand an.