Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

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Unsere Website wurde am 17. Februar 2018 aktualisiert.

 

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RUMÄNIEN-PARTNERSCHAFT

Für alle Unterstützung im vergangenen Jahr (2017) danken wir recht herzlich! Zu Ostern möchten wir wieder ein Paket an unsere Partnergemeinde schicken. Dafür bitten wir um Medikamente, die noch mindestens bis Ende des Jahres verwendbar sein sollten, auch Stärkungsmittel und Vitaminpräparate. Gerne dürfen auch Oster-Süßigkeiten und Spiele dabei sein. Wir bitten um Abgabe bis zum 8. März im Kirchbüro, damit das Paket rechtzeitig zu Ostern bei den Kindern im „Offenen Haus“ ankommt. Dort werden 20 Kinder aus sozial schwachen Familien tagsüber nach der Schule betreut und versorgt. (Eine Medikamentenliste ist im Kirchbüro vorhanden.)    Es bedanken sich - für den Ausschuss für Ökumene und Partner-schaft -    Marianne Graupe und Heidi Witte

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EIN HERZLICHES DANKESCHÖN!

Weihnachtsbäume 2017 in Stadtkirche und Kapellen: Wir danken für die Spende des Weihnachtsbaumes 2017. Er war dieses Mal ein besonders stattliches Exemplar, der unsere St.-Laurentius-Stadtkirche wunderschön geschmückt hat und viel gelobt wurde. Den Menschen, die ihn aufgestellt und geschmückt haben, diesen treuen Helfern um den Kirchenältesten Herrn Michael Schulze, Familie und Team, sei an dieser Stelle einmal ausdrücklich gedankt! Allen, die sich um die Weihnachtsbäume in den Kapellen kümmerten, sei ebenso herzlich gedankt.  

  Ralf Musold, Pfarrer

NOCH EIN DANKESCHÖN…. 

Der Vorstand des Fördervereins dankt allen Helfer*innen des Adventsbasars für die wiedermal erfolgreiche und bei den Besucher*innen als stimmungsvoll empfundene Veranstaltung in unserer Stadtkirche - herzlichen Dank! Der Erlös des Basars ergab 1554,47 €, über die Verwendung wird der Vorstand noch entscheiden.

   Mit freundlichen Grüßen Frank Kreuzmann

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Ein Nachtrag zum Gespräch mit Pfr. Radloff  (Februar 2018)

Sie erinnern sich? In der letzten Ausgabe s.u., des Laurentiusboten hatten wir Pfr. Radloff im Gespräch. Versehentlich ist dabei die letzte Frage von Pfr. Musold an ihn nicht gedruckt worden. Wir möchten Ihnen aber gerade die Wünsche für unsere Gemeinde nicht vorenthalten und nehmen sie als passenden Auftakt zum neuen begonnenen Jahr 2018:

Lieber Herr Radloff, Sie haben das Schlusswort: Was ist Ihr Wunsch für den weiteren Weg unserer Gemeinde? = Was wünschen Sie als Kirchenältester und Mitglied des Gemeindekirchenrates (GKR) konkret unserer Gemeinde für ihren Weg?

Unsere Gemeinde ist eine wachsende Gemeinde mit starkem Potential an Ideen und entsprechenden Möglichkeiten. Neben den Hauptamtlichen engagieren sich viele Ehrenamtliche in unterschiedlichen Ausschüssen und Gemeindekreisen. Das sollte uns froh und dankbar bleiben lassen. Das sollte uns aber auch den wachen Blick für die Menschen erhalten, die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen: Das sind eben auch die vielen Senioren in Heimen oder eigener Häuslichkeit, die durch ihre Pflegesituation keinerlei Veranstaltungen mehr besuchen können und deshalb oft besonders darauf angewiesen sind, besucht zu werden. Ich bewundere diejenigen, die das bereits leisten und wünsche mir die Stärkung dieses Arbeitsfeldes.

   Die Redaktion (Das Interview führte Pfr. Ralf Musold.)

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Pfr. Radloff – IM GESPRÄCH (Dezember 2017)

Lieber Herr Radloff, Sie wurden am 24.09.2017 in der St. Marienkirche zu Wittstock / Dosse durch Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge ins Pfarramt ordiniert. Meine Frage dazu: Seit wie vielen Jahren sind Sie in Köpenick im Religionsunterricht und in der Gemeinde tätig und präsent? Erzählen Sie mal

Ich unterrichte seit 16 Jahren evangelische Religion an mehreren Schulen Köpenicks mit dem Schwerpunkt Oberstufe – zurzeit an drei Schulen. Die drei Schulen haben ein sehr unterschiedliches Profil. In diesen 16 Jahren ist mir auch die Köpenicker Stadtkirchengemeinde vertraut geworden. Es ergaben sich sehr bald vielfältige Kontakte zur Gemeinde – allein schon über die Schüler und deren Eltern. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in meinem ersten Jahr im Schuldienst am Reformationstag in einem Schülergottesdienst zusammen mit Schülern und Haupt- wie Ehrenamtlichen aus der Gemeinde Szenen aus der Biographie Luthers in der Stadtkirche spielten.  

Seit mehreren Jahren arbeite ich mit einem ehrenamtlichen Predigtauftrag in unserer Gemeinde und leite seit 6 ½ Jahren ehrenamtlich auch die Gemeinsame Junge Gemeinde, die Jugendliche aus der Stadtkirchengemeinde und der benachbarten Schlosskirchengemeinde vereint und ihr Domizil im Pfarrhaus der Schlosskirchengemeinde hat.

Was hat Sie dazu gebracht, gerade (im zweiten Weg) diesen Berufsweg zu gehen? Sie hätten ja auch Apotheker werden können …

Ja – ich hätte auch Apotheker werden können. Das wollte ich auch etliche Jahre und habe dazu Pharmazie studiert. Mein Entschluss, nach dem Abschluss des Pharmaziestudiums dann Theologie zu studieren, stieß bei vielen Menschen in meiner Umgebung – immerhin noch zu DDR-Zeiten – durchaus auch auf Unverständnis. Aber neben meinem naturwissenschaftlichen  Interesse hatten mehr und mehr auch Fragen aus Religion, Philosophie, Geschichte  und Kunst für mich an Bedeutung gewonnen - etwa die Frage: Was ist der Mensch? – und zwar jenseits der Möglichkeiten seiner naturwissenschaftlichen Erklärbarkeit. Und – um mit dem Theologen Paul Tillich zu antworten – reifte in mir die Einsicht, dass Gott etwas ist, dass > uns unbedingt angeht < (nach Tillich) – so sehr, dass ich bald den Wunsch hatte, diesem Thema auch meinen Beruf zu widmen.

Sie haben viele Entwicklungen bei Ihren Ihnen schutzbefohlenen jungen Menschen miterlebt. Wie werten Sie diese Lebenswege nach all´ den Jahren leitender Tätigkeit in der „Jungen Gemeinde“?

Es macht mir große Freude, mit Jugendlichen zu arbeiten. Das gilt für den Schuldienst wie für die Arbeit mit der Jungen Gemeinde. Die Herausforderungen dabei sind ganz unterschiedlicher Art. Es kann auch unbequeme Situationen geben, auf die man sich selbst nach Jahren noch nicht richtig vorbereitet fühlt. Erwachsene überraschen ja auch, aber Jugendliche sind noch weniger festgelegt und bieten daher vielleicht ein größeres Spektrum auch an Überraschungen. Das hält zumindest fit und lehrt mich auch immer wieder Neues. Ich freue mich, wenn sich Jugendliche – auch nach Jahren des Schulabschlusses – noch an mich erinnern und Lebenszeichen senden – manchmal aus weit entfernten Regionen der Erde.

Nicht selten bewundere ich deren Aufbruchsgeist, staune über man-che Unbefangenheit und freue mich mit ihnen über die vielen Möglichkeiten einer freiheitlichen Gesellschaft, die ich in gleichem Alter noch nicht nutzen konnte.

Lieber Herr Radloff, Sie haben das Schlusswort: Was ist Ihr Wunsch für den weiteren Weg unserer Gemeinde? = Was wünschen Sie als Kirchenältester und Mitglied des Gemeindekirchenrates (GKR) konkret unserer Gemeinde für ihren Weg?

Unsere Gemeinde ist eine wachsende Gemeinde mit starkem Potential an Ideen und entsprechenden Möglichkeiten. Neben den Hauptamtlichen engagieren sich viele Ehrenamtliche in unterschiedlichen Ausschüssen und Gemeindekreisen. Das sollte uns froh und dankbar bleiben lassen. Das sollte uns aber auch den wachen Blick für die Menschen erhalten, die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen: Das sind eben auch die vielen Senioren in Heimen oder eigener Häuslichkeit, die durch ihre Pflegesituation keinerlei Veranstaltungen mehr besuchen können und deshalb oft besonders darauf angewiesen sind, besucht zu werden. Ich bewundere diejenigen, die das bereits leisten und wünsche mir die Stärkung dieses Arbeitsfel-es.

Lieber Herr Radloff, ich danke Ihnen für dieses Interview und wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihre Arbeit mit den jungen Menschen und Ihre Verkündigungsarbeit in Schule und Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr großes Engagement!

   Das Interview führte Pfarrer Ralf Musold.

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Einladung zum Kaffeeklatsch & Nachbarschaftsgärtnern

Jeden Freitag ab 16 Uhr gibt es eine entspannte Kaffeerunde - auch mit Tee, Gebäck, Kuchen und Obst, für Nachbar*innen, Helfer*innen und Interessierte, gemeinsam mit Bewohner*innen

aus dem Heim. Jede*r kann dafür auch gerne etwas mitbringen. Und schon ab 15 Uhr im “Garten der Hoffnung“ gibt es ein Treffen zum gemeinsamen  Nachbarschaftsgärtnern, jede*r kann mitmachen und ist herzlich willkommen!

Einfach miteinander ins Gespräch kommen ist das Ziel. Daraus  haben sich auch schon einige, engere Kontakte zwischen den Bewoh-ner*innen aus dem Heim und Helfenden entwickelt.

Wo:  Im Containerdorf

Im IB-Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen,

Alfred-Randt-Straße 19  im Allende-2-Viertel in Köpenick.

Kontakt: Randolf Brückner,

Allende2hilft e.V.,

brueckner@allende2hilft.de

Tel.: 0176 983 484 90

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