Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

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Unsere Website wurde am 12.4.18 aktualisiert.

 

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OFFENE (STADT)KIRCHE…

Ab Pfingsten bis zum September wollen wir die Stadtkirche an den Wochenenden wieder für Besucher*innen öffnen. Dafür bitten wir um Ihre bewährte Mithilfe beim Kirchwartdienst. Samstags von 13 bis 17 Uhr und sonntags von 11.30 bis 17 Uhr dürfen Sie sich gern für jeweils 2 Stunden in die demnächst in den Predigtstätten und im Kirchbüro ausliegenden Listen eintragen. Gern weisen wir Sie auch in diesen Dienst ein, wenn Sie bisher noch nicht dabei waren. Lassen Sie sich ermuntern, erfahrungsgemäß ist es ein Dienst der Freude bereitet und viele Begegnungen mit sich bringt. Rufen Sie uns einfach im Kirchbüro an: T. 655 70 68

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GEMEINSAM ÜBER GRENZEN

Im Bereich der Arbeit mit Flüchtlingen hat sich ein immer größer werdender runder Tisch mit Namen "Welcome Vernetzungsrunde" gebildet. Er setzt sich aus Repräsentanten der Ökumene in Köpenick, Anlaufstelle für Bildung, Arbeit und Begegnung (Das Hofhaus) Friedrichshagen, Diakoniekreis der Stadtkirche Köpenick, Hofkirche Köpenick, SozDia Stiftung Berlin Projektkoordination Welcome! Und des Vereins "Allende 2 hilft" und Mitarbeitern des Containerdorfes zusammen. 

Wir informieren uns über geplante und laufende Projekte, stimmen sie zeitlich aufeinander ab, beraten einander und tauschen Erfahrungen aus.  Das ist ein ziemlich bunter runder Tisch und es gibt immer Interessantes zu hören. So wurde vor kurzem im Haus der Demokratie das persische Neujahrsfest gefeiert und dazu eingeladen. Von unserer Gemeinde ist gerade das Projekt "Osterüberraschungen" für  Flüchtlingskinder im Gang, vom Containerdorf aus wird österlich gebastelt. Und übrigens: der Garten der Hoffnung im Containerdorf wird langsam wieder beackert, es ist Frühjahr!

siehe auch unten:

Einladung zum Kaffeeklatsch & Nachbarschaftsgärtnern......

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HILFE FÜR OBDACHLOSE

Hilfe für die Berliner Stadtmission und für die Bahnhofsmission Bahnhof Zoo

Die Bahnhofsmission im Bahnhof Zoo versorgt einen Teil der in Berlin geschätzten 4.000 bis 8.000 Obdachlosen (Zahl von den Wohlfahrtsverbänden). Es werden dort bzw. in der Lehrter Straße täglich Sachen ausgegeben.

Folgende Sachen werden benötigt:

Unterwäsche (auch gewaschene, schon genutzte),  Papiertaschentücher, Einweg-Rasierer, Hygiene- und Pflegeartikel

Solange es noch kalt ist:

Schlafsäcke, Iso-Matten, Decken, Zelte und Rucksäcke, Wärmflaschen, Winterschuhe, Handschuhe und dicke Winter-Socken, Wintersachen für Damen und Herren

Wenn es wärmer ist:

Sachen und Schuhe für Männer und Frauen; Decken

Wenn Sie etwas zum Abgeben haben, bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei mir (Mobil 0176 983 484 90).  Ich würde die Sachen auch bei Ihnen zu Hause abholen und bringe sie dann zum Bahnhof Zoo bzw. zur Berliner Stadtmission in der Lehrter Straße 68.

   Vielen Dank und eine gesegnete Zeit! Randolf Brückner 

 Vielen Dank auch für alle Spenden, die bisher bereits abgegeben wurden.

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Ein Nachtrag zum Gespräch mit Pfr. Radloff  (Februar 2018)

Sie erinnern sich? In der letzten Ausgabe s.u., des Laurentiusboten hatten wir Pfr. Radloff im Gespräch. Versehentlich ist dabei die letzte Frage von Pfr. Musold an ihn nicht gedruckt worden. Wir möchten Ihnen aber gerade die Wünsche für unsere Gemeinde nicht vorenthalten und nehmen sie als passenden Auftakt zum neuen begonnenen Jahr 2018:

Lieber Herr Radloff, Sie haben das Schlusswort: Was ist Ihr Wunsch für den weiteren Weg unserer Gemeinde? = Was wünschen Sie als Kirchenältester und Mitglied des Gemeindekirchenrates (GKR) konkret unserer Gemeinde für ihren Weg?

Unsere Gemeinde ist eine wachsende Gemeinde mit starkem Potential an Ideen und entsprechenden Möglichkeiten. Neben den Hauptamtlichen engagieren sich viele Ehrenamtliche in unterschiedlichen Ausschüssen und Gemeindekreisen. Das sollte uns froh und dankbar bleiben lassen. Das sollte uns aber auch den wachen Blick für die Menschen erhalten, die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen: Das sind eben auch die vielen Senioren in Heimen oder eigener Häuslichkeit, die durch ihre Pflegesituation keinerlei Veranstaltungen mehr besuchen können und deshalb oft besonders darauf angewiesen sind, besucht zu werden. Ich bewundere diejenigen, die das bereits leisten und wünsche mir die Stärkung dieses Arbeitsfeldes.

   Die Redaktion (Das Interview führte Pfr. Ralf Musold.)

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Pfr. Radloff – IM GESPRÄCH (Dezember 2017)

Lieber Herr Radloff, Sie wurden am 24.09.2017 in der St. Marienkirche zu Wittstock / Dosse durch Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge ins Pfarramt ordiniert. Meine Frage dazu: Seit wie vielen Jahren sind Sie in Köpenick im Religionsunterricht und in der Gemeinde tätig und präsent? Erzählen Sie mal

Ich unterrichte seit 16 Jahren evangelische Religion an mehreren Schulen Köpenicks mit dem Schwerpunkt Oberstufe – zurzeit an drei Schulen. Die drei Schulen haben ein sehr unterschiedliches Profil. In diesen 16 Jahren ist mir auch die Köpenicker Stadtkirchengemeinde vertraut geworden. Es ergaben sich sehr bald vielfältige Kontakte zur Gemeinde – allein schon über die Schüler und deren Eltern. Ich erinnere mich noch gut daran, wie wir in meinem ersten Jahr im Schuldienst am Reformationstag in einem Schülergottesdienst zusammen mit Schülern und Haupt- wie Ehrenamtlichen aus der Gemeinde Szenen aus der Biographie Luthers in der Stadtkirche spielten.  

Seit mehreren Jahren arbeite ich mit einem ehrenamtlichen Predigtauftrag in unserer Gemeinde und leite seit 6 ½ Jahren ehrenamtlich auch die Gemeinsame Junge Gemeinde, die Jugendliche aus der Stadtkirchengemeinde und der benachbarten Schlosskirchengemeinde vereint und ihr Domizil im Pfarrhaus der Schlosskirchengemeinde hat.

Was hat Sie dazu gebracht, gerade (im zweiten Weg) diesen Berufsweg zu gehen? Sie hätten ja auch Apotheker werden können …

Ja – ich hätte auch Apotheker werden können. Das wollte ich auch etliche Jahre und habe dazu Pharmazie studiert. Mein Entschluss, nach dem Abschluss des Pharmaziestudiums dann Theologie zu studieren, stieß bei vielen Menschen in meiner Umgebung – immerhin noch zu DDR-Zeiten – durchaus auch auf Unverständnis. Aber neben meinem naturwissenschaftlichen  Interesse hatten mehr und mehr auch Fragen aus Religion, Philosophie, Geschichte  und Kunst für mich an Bedeutung gewonnen - etwa die Frage: Was ist der Mensch? – und zwar jenseits der Möglichkeiten seiner naturwissenschaftlichen Erklärbarkeit. Und – um mit dem Theologen Paul Tillich zu antworten – reifte in mir die Einsicht, dass Gott etwas ist, dass > uns unbedingt angeht < (nach Tillich) – so sehr, dass ich bald den Wunsch hatte, diesem Thema auch meinen Beruf zu widmen.

Sie haben viele Entwicklungen bei Ihren Ihnen schutzbefohlenen jungen Menschen miterlebt. Wie werten Sie diese Lebenswege nach all´ den Jahren leitender Tätigkeit in der „Jungen Gemeinde“?

Es macht mir große Freude, mit Jugendlichen zu arbeiten. Das gilt für den Schuldienst wie für die Arbeit mit der Jungen Gemeinde. Die Herausforderungen dabei sind ganz unterschiedlicher Art. Es kann auch unbequeme Situationen geben, auf die man sich selbst nach Jahren noch nicht richtig vorbereitet fühlt. Erwachsene überraschen ja auch, aber Jugendliche sind noch weniger festgelegt und bieten daher vielleicht ein größeres Spektrum auch an Überraschungen. Das hält zumindest fit und lehrt mich auch immer wieder Neues. Ich freue mich, wenn sich Jugendliche – auch nach Jahren des Schulabschlusses – noch an mich erinnern und Lebenszeichen senden – manchmal aus weit entfernten Regionen der Erde.

Nicht selten bewundere ich deren Aufbruchsgeist, staune über man-che Unbefangenheit und freue mich mit ihnen über die vielen Möglichkeiten einer freiheitlichen Gesellschaft, die ich in gleichem Alter noch nicht nutzen konnte.

Lieber Herr Radloff, Sie haben das Schlusswort: Was ist Ihr Wunsch für den weiteren Weg unserer Gemeinde? = Was wünschen Sie als Kirchenältester und Mitglied des Gemeindekirchenrates (GKR) konkret unserer Gemeinde für ihren Weg?

Unsere Gemeinde ist eine wachsende Gemeinde mit starkem Potential an Ideen und entsprechenden Möglichkeiten. Neben den Hauptamtlichen engagieren sich viele Ehrenamtliche in unterschiedlichen Ausschüssen und Gemeindekreisen. Das sollte uns froh und dankbar bleiben lassen. Das sollte uns aber auch den wachen Blick für die Menschen erhalten, die unserer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen: Das sind eben auch die vielen Senioren in Heimen oder eigener Häuslichkeit, die durch ihre Pflegesituation keinerlei Veranstaltungen mehr besuchen können und deshalb oft besonders darauf angewiesen sind, besucht zu werden. Ich bewundere diejenigen, die das bereits leisten und wünsche mir die Stärkung dieses Arbeitsfel-es.

Lieber Herr Radloff, ich danke Ihnen für dieses Interview und wünsche Ihnen Gottes Segen für Ihre Arbeit mit den jungen Menschen und Ihre Verkündigungsarbeit in Schule und Gemeinde.

Vielen Dank für Ihr großes Engagement!

   Das Interview führte Pfarrer Ralf Musold.

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Einladung zum Kaffeeklatsch & Nachbarschaftsgärtnern

Jeden Freitag ab 16 Uhr gibt es eine entspannte Kaffeerunde - auch mit Tee, Gebäck, Kuchen und Obst, für Nachbar*innen, Helfer*innen und Interessierte, gemeinsam mit Bewohner*innen

aus dem Heim. Jede*r kann dafür auch gerne etwas mitbringen. Und schon ab 15 Uhr im “Garten der Hoffnung“ gibt es ein Treffen zum gemeinsamen  Nachbarschaftsgärtnern, jede*r kann mitmachen und ist herzlich willkommen!

Einfach miteinander ins Gespräch kommen ist das Ziel. Daraus  haben sich auch schon einige, engere Kontakte zwischen den Bewoh-ner*innen aus dem Heim und Helfenden entwickelt.

Wo:  Im Containerdorf

Im IB-Übergangswohnheim für geflüchtete Menschen,

Alfred-Randt-Straße 19  im Allende-2-Viertel in Köpenick.

Kontakt: Randolf Brückner,

Allende2hilft e.V.,

brueckner@allende2hilft.de

Tel.: 0176 983 484 90

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