Stadtkirche > Aktuelle Nachrichten aus der Gemeinde

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Unsere Website wird aktualisiert.

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GKR-WAHL 2019

Am Sonntag, dem 3. November 2019, findet die Wahl zum Gemeindekirchen rat in unserer Gemeinde in drei Wahllokalen statt. Sie werden als Wahlberechtigte schriftlich benachrichtigt; wann, wo und wie Sie wählen können.

Zehn Kandidatinnen und Kandidaten treten zur Wahl an. Es sind dieses Mal fünf Kirchenälteste zu wählen, fünf Älteste verbleiben für drei weitere Jahre im Amt und vier Ersatzälteste sind zu benennen. Sie, liebe Wählerin, lieber Wähler, haben fünf Stimmen in der Wahl zu vergeben.

Unsere derzeitigen Kandidatinnen und Kandidaten sind:

Dr. Maren Blumstengel, Eva-Maria Eppelmann, Wolfgang Förster, Dr. Wolfgang Harder, Jacqueline Leverenz, Mareike Lüdtke, Philipp Möhwald, Dr. Daniel Mundil, Gerd-Peter Radloff, René Schwandt.

Die Vorstellung unserer Kandidat*innen erfolgt in der nächsten Ausgabe des Laurentiusboten. Die Kandidatinnen und Kandidaten präsentieren sich Ihnen auch in Gottesdiensten, und zwar am:

Sonntag, dem 22. September 2019, um 9.00 Uhr in der Nikolai-Kapelle und um 10.30 Uhr in der Stadtkirche sowie am Sonntag, dem 27. Oktober, um 9.00 Uhr in der Werner-Sylten-Kapelle und um 10.30 Uhr in der Martin-Luther-Kapelle.

Ebenso stellen sich Ihnen die Kandidat*innen im Rahmen eines Gemeindeabends am Dienstag, dem 21. Oktober 2019, um 19.00 Uhr in der Stadtkirche vor.

Wann und wo Sie am 3. November 2019 wählen gehen können, steht auch auf Ihrer Wahlbenachrichtigung. Am Wahltag können Sie um 18.00 Uhr in der Stadtkirche Köpenick, 12555 Berlin, an der öffentlichen Auszählung teilnehmen.

    Für den GKR, Ihr Pfarrer Ralf Musold                                                

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Bedingungsloses Grundeinkommen: Abschluss des „2. Lichtenberger Dialogs“

mit Prof. Dr. Christoph Butterwegge

Der Armutsforscher und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Universität zu Köln, fragt zum Abschluss des „2. Lichtenberger Dialogs“ nach den „Grenzen der Würde?“ und spricht über das bedingungslose Grundeinkommen – Argumente für und gegen ein neues Sozialmodell. Die Veranstaltung findet statt am Sonnabend, 14. September 2019, um 18 Uhr im Großen Saal des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge, Herzbergstraße 79, 10365 Berlin-Lichtenberg. Der Eintritt ist frei.

Der Ev. Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree richtet die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr zum zweiten Mal aus. Weitere Informationen finden Sie unter www.kklios.de

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IMPRESSIONEN AUS TAIZÉ……

Mit sechzig Engeln im Kloster.   Festival des Glaubens oder Glaube an die Zukunft? Impressionen aus Taizé ...

 Mit einer Gruppe von sechzig Jugendlichen aus der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde in Köpenick, einigen Jugendlichen aus unserem Kirchenkreis und aus Berlin-Südost sowie Teilen Brandenburgs machten wir uns zu Beginn der Sommerferien als ökumenische Gruppe auf den Weg in das für uns 1163 km entfernte, im französischen Burgund gelegene, globale Weltdorf Taizé.

Was zieht junge Leute seit Jahren in diese ökumenische Kommunität? „Auf lehmigem Boden und karger Wiese hinter einem Kloster zelten, dreimal am Tag in der Kirche beten, bei 38 bis 40 Grad in der Essensschlange stehen... - die zu Hause halten uns für verrückt“, so lautete das nüchterne Fazit einer jugendlichen Pilgerin aus unserem Doppeldeckerbus. Möchte ich jemandem vermitteln, was das Geheimnis von Taizé ist, so komme ich ziemlich ins Schwitzen. Taizé - ist das nun ein Festival des Glaubens oder ein Glauben an die Zukunft? Wohl beides. Man muss es selbst erlebt haben.

Die ökumenische Bruderschaft, die Communauté de Taizé, ist Jahr um Jahr Gastgeberin für die Jugend der Welt, nicht nur in der heißen sommerlichen Jahreszeit. In den Sommerwochen sind es bis zu 3000 Menschen aus allen Kontinenten, die sich auf den „Pilgerweg des Vertrauens“ machen und jeweils für eine Woche den Hügel von Taizé als Konzil der Jugend mit ihren Zelten bevölkern. Die Pilgernden lassen sich auf eine Gemeinschaft mit gleichaltrigen Jugendlichen aus allen Erdteilen ein, beten, singen, denken über einen Text aus der Bibel nach, diskutieren, besuchen Workshops, arbeiten und feiern miteinander. Greta Thunberg hätte ihre Freude gehabt an diesem Event des Faith for the Future (Zukunftsglauben). In diesem Jahr bestimmte das Motto Gastfreundschaft unser Treffen. "Vergesst die Gastfreundschaft nicht, durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt." (Hebräer 13,2), so lautete unser Kursthema, als würde Taizé von sich selbst erzählen. Es ist eine besondere Erfahrung, so intensiv mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen zu kommen. Die Verständigung klappt zumeist in Englisch, auch in Französisch und Deutsch. In den kleinen Gesprächsgruppen entstehen neue Freundschaften. Den Kontakt zu halten, ist für diese Generation dank Smartphones und sozialer Medien eine leichte Übung.

Drei Gebetszeiten geben dem Tag in der Kommunität seine Struktur. In der Versöhnungskirche herrscht eine Atmosphäre, in der wir uns sofort willkommen fühlen. Alle sitzen auf dem Fußboden, die aus 30 Nationen stammenden über hundert Brüder haben dabei ganz basisdemokratisch ihren Platz in der Mitte. Die Gottesdienste sind geprägt von vierstimmigen und vielsprachigen einfachen Gesängen und einer fest eingeplanten Zeit zehnminütiger meditativer Stille. Der klösterliche Tagesablauf tut uns allen gut. Lebendig und laut geht es ansonsten im Taizéalltag zu. Wir treffen uns wie selbstverständlich einmal täglich zum Arbeiten, denn es gilt: ora et labora! (Bete und arbeite!) Abends wird dann gefeiert, ohne  Alkohol und Drogen!

Taizé will weder Insel der Glückseligen noch weltabgewandtes Kloster sein, eher ein Ort von Faith for the Future: Es geht darum, etwas von dem Erfahrenen mit nach Hause zu nehmen. Seit Jahren erleben wir, wie Taizé nachhaltig wirkt: aufeinander zugehen, offen sein, mit einfachen Mitteln eine gastfreundliche Atmosphäre schaffen, Verantwortung übernehmen und sein Christsein reflektieren.

Nach Taizé ist vor Taizé: Nächste Fahrt für Jugendliche und junge Erwachsene vom 26. Juni bis 6. Juli 2020. Herzliche Einladung!

   Pfarrer Ralf Musold und Team

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DREI GROßE BAUVORHABEN

Kita Am Generalshof 7

Liebe Leserinnen und Leser, Sie sind schon durch die Bauberichte zur Kirchstraße 4 und zum Kirchturm geschult, so dass ich Ihnen nicht erklären muss, was die Leistungsphase 8 der HOAI ist, nämlich die Baudurchführung. In der befinden wir uns jetzt. Wir, das sinArchitekten- und Ingenieurbüro RETIS, das Kirchbüro, der geschäftsführende Pfarrer Musold, Frau Blümke, der Bauausschuss, der GKR-Vorsitzende Herr Dr. Harder, die Erzieherinnen und Erzieher, die Eltern und Kinder der Kita. Inzwischen haben wir Einiges erreicht.

Zwei Etagen des Gemeindehauses wurden zu einer Interimskita umgebaut. Die Kinder und die Kitaerzieherinnen sind umgezogen, die Eltern akzeptieren die veränderten Bedingungen und richten sich darauf ein. Dafür sind wir dankbar. Es gab Schwierigkeiten bei der Herstellung des Fluchtweges über eine Außentreppe, es fehlen noch Kleinigkeiten, die das Leben einfacher und sicherer machen, dennoch geht es voran. Das verdanken wir vor allem Herrn Schmidt, dem Geschäftsführer des Büro RETIS, der für die gute Organisation sorgt, und Frau Niedlich, die alle offenen Punkte im Auge behält. 

Nun sind wir endlich in dem Kitagebäude selbst tätig. Wir haben zum Glück (mit viel Arbeit) eine Firma gefunden, die uns zu den passenden Kosten die Kita baut. Momentan sind es zehn Baufirmen, die dort sind und tätig werden. Bis auf ein Amt ist das Bezirksamt sehr kooperativ gewesen. Die Baugenehmigung, die denkmalrechtliche Genehmigung und die Genehmigung des Senates und kirchlicher Dienststellen liegen vor. Wir erhielten eine gute Förderung vom Senat. Das ist unsere Kostenobergrenze. Darauf achtet Herr Sperling, der Bauüberwacher von RETIS, und natürlich Frau Blümcke.

Im Moment sind wir dabei, schräge und gerade Bohrpfähle unterhalb und innerhalb des späteren Gebäudes zu setzen. Damit stabilisieren wir den Untergrund für die Aufnahme der Lasten des Gebäudes. Deshalb steht ein großer Silo für das Material vor Ort. Die involvierten Firmen und RETIS tun alles, um den Zeitplan einzuhalten. Wenn der Stand es zulässt, geben wir verlässliche Daten zur voraussichtlichen Baufertigstellung bekannt.

An dieser Stelle sei Frau Hoppe, der Architektin von RETIS, für ihre tolle Planung und Frau Blümcke für ihre ständige ehrenamtliche Mitarbeit gedankt

Ich möchte Sie ermuntern, einen Spaziergang zur Kita zu unternehmen. Schauen Sie sich den Zustand des Gebäudes in der jetzigen Bauphase und dann das Ergebnis nach Vollendung der Baumaßnahme an. Sie werden erstaunt sein.

   Für denBauausschuss: Beatrice Reich


Stadtkirchendach

Das Dach unserer Kirche sieht fast neu aus und erstrahlt in angenehmem Farbton. Unmittelbar unter der Dachhaut jedoch bahnt sich eine große Bauaufgabe an. Im Zusammenhang mit der Konzipierung unserer Beleuchtungsergänzung war gefordert, die Tragfähigkeit der Deckenkonstruktion prüfen zu lassen. Dies nahmen wir zum Anlass, dem Anraten der kirchlichen Bauaufsicht folgend auch die Statik der Dachkonstruktion begutachten zu lassen.

Im Gutachten wird festgestellt, dass alle Balkenköpfe sowie auch die darauf befestigten Sparrenfüße der Dachkonstruktion schwere Langzeitschäden aufweisen, deren Beseitigung dringend in Angriff genommen werden muss. Es handelt sich fast ausschließlich um Feuchteschäden, diese betreffen auch den gemauerten Sims.

Im Abstand von 5 Metern enthält der Dachstuhl besondere Gebinde, die eine Durchbiegung der Decke verhindern. Da auch diese Gebinde saniert werden müssen, wird das Kirchenschiff während der Sanierung für einige Zeit (eventuell auch in Intervallen) nicht nutzbar sein, da dort dann Gerüste die Decke stützen müssen. Gegenwärtig ist ein Architekturbüro  mit einer Kostenschätzung beauftragt. Sobald diese vorliegt, müssen Baugenehmigungen von der Denkmalschutzbehörde und vom Kirchlichen Bauamt eingeholt werden. Und dann werden wir Sponsoren suchen und auch Sie um Ihre großzügigen Spenden bitten - denn die zu erwartenden Kosten übersteigen bei weitem die finanziellen Möglichkeiten des Haushaltes unserer Gemeinde.

     Für den GKR: Dr. Wolfgang Harder.                                                              

 

Bauaufgaben an der Werner-Sylten-Kapelle

Die Werner-Sylten-Kapelle ist nicht nur ein Gartendenkmal, sondern ein Gebäude, welches unsere Gemeinde auch weiterhin für Gottesdienste und Trauerfeiern benötigt. Durch eine gutachterliche Stellungnahme durch das Ingenieurbüro Lange wurde festgestellt, dass in den Kellerwänden bis zum Erdgeschoss gravierende Feuchteschäden vorliegen. Im Rahmen der hier geplanten Sanierungsmaßnahmen „Feuchte“ werden die Kelleraußenwände und der Spritzwassersockel sowie die Außentreppen instand gesetzt.

Dazu müssen u. A. auch die durch Frostschäden und Feuchte zerstörten Hartbrandsteine ausgetauscht und  das an der Rückseite befindliche Stahlbetonpodest saniert werden. Auch die Kellerfenster sind unter Berücksichtigung der alten Ansicht zwecks einer ausreichenden Belüftung auszutauschen. Zur Realisierung dieser Maßnahmen werden nach gültiger Kostenschätzung ca. 200.000,00 € veranschlagt. Auch hierfür werden Sponsoren benötigt. Über großzügige Spenden würden wir uns ebenfalls freuen.

    Für den Bauausschuss: Gisela Blümcke                                                      

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OFFENE KIRCHE:

Auch in diesem Jahr wollen wir ab Pfing-sten die Stadtkirche an den Wochenenden für Besucher*in-nen öffnen. Dafür bitten wir herzlich um Ihre bewährte Mithilfe beim Kirchwartdienst für jeweils 2 Stunden samstags oder sonntags. Eine Liste werden wir rechtzeitig auslegen und gern im Kirchbüro Näheres erklären.

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NEUE PERIKOPENORDNUNG

"Schon wieder was Neues", könnte man denken. Es geht dabei um das Wichtigste in unserer Kirche, um die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus. Sie ist unser Kernauftrag, darum geht es eigentlich.

Die im Advent 2018 eingeführte neue Perikopen-ordnung ist eine Ordnung von biblischen Lesungen und Wochenliedern für den Gottesdienst im Kirchenjahr. Zu jedem Sonn- und Festtag gibt es drei feste Lesungstexte (Altes Testament, neutestamentliche Epistel und Evangelium) sowie drei zusätzliche Predigttexte. So entsteht die Perikopenordnung. Im Laufe von sechs Jahren werden diese Texte der sechs Reihen geordnet zu Predigttexten im Gottesdienst.

Was ist anders geworden? Die neue Ordnung beinhaltet mehr alttestamentliche Texte. Sie weist Gedenktagen einen festen Ort im Kirchenjahr zu und wertet sie auf:

Hinzugekommen sind der 27. Januar als Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und der 9. November als Tag des Gedenkens an die Novemberpogrome, der in Köpenick eine lange Tradition hat.

Auch die beiden populärsten Heiligen wurden in die Liste der Gedenktage aufgenommen. Bischof Martin von Tours am Martinstag, dem 11. November, und Bischof Nikolaus von Myra am Nikolaustag, dem 6. Dezember.

Das Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar, Epiphanias, in Köpenick ein Klassiker und volkstümlich Dreikönigstag genannt, wird höher gewichtet. Die Epiphaniaszeit endet mit der Woche, in der der 2. Februar, der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess) liegt. Zwischen dem letzten Sonntag nach Epiphanias und dem Beginn der Passionszeit liegen nun ein bis fünf Sonntage vor der Passionszeit.

Erntedank wird regulär am 1. Sonntag im Oktober gefeiert.

Mehr Details zu dieser guten Ordnung unter: www.velkd.de/Gottesdienst/perikopenrevision.php und

www.uek-online.de/uek/uek2012/service/perikopenrevision.html.

 Ihr Pfarrer Ralf Musold

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HILFSAUFRUF FÜR OBDACHLOSE 

Suchet der Stadt Bestes und betet für sie zum HERRN. Jeremia 29,7

Besonders dringend werden folgende Dinge benötigt:

Plastikbecher, Servietten, Frühstückstüten, Jutebeutel, Rucksäcke, Umhängetaschen, Rollkoffer, T-Shirts, Socken, Männerunterhosen, Taschentücher, Zahnbürsten, Einweg-Rasierer.

Heidi Witte: Tel.: 609 589 93, 0171 2186 839 (auch Abholung)  

 

Folgende Sachen werden für die Wintermonate benötigt:

  • Schlafsäcke, Iso-Matten, Decken,
  • Wärmflaschen, kleine Zelte, Rucksäcke
  • Unterwäsche (auch gewaschene, schon genutzte)
  • Schuhe, Handschuhe, Socken und Mützen
  • Papiertaschentücher, Einweg-Rasierer, Hygiene- und Pflegeartikel
  • Sachen für Damen und Herren und Kinder
  • Gehilfen, zusammenklappbare Rollatoren, zusammenklappbare Rollstühle

Wenn Sie etwas zum Abgeben haben, bitte melden Sie sich im Gemeindebüro oder bei mir (Mobil: 0160 7350034 oder

Ich hole die Sachen auch bei Ihnen zu Hause ab und bringe sie dann zum Bahnhof Zoo bzw. zur Berliner Stadtmission in der Lehrter Str. 68.

Vielen Dank und eine gesegnete Zeit!  Randolf Brückner

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