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JAHRESRÜCKBLICKE 2012/15

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Gemeinsame Junge Gemeinde: Stadtkirche und Schlosskirche Köpenick

Wir sind Jugendliche aus der ev. Stadtkirchengemeinde und der ev.-ref. Schlosskirchengemeinde Köpenick. Zurzeit fühlen sich etwa 40 Jugendliche im Alter zwischen 14 und 21 Jahren zu unserer JG zugehörig.

Wir treffen uns in der Schulzeit mittwochs ab 18.30 Uhr im Jugendkeller der Schlosskirchengemeinde Köpenick zum Erzählen, Diskutieren, zur Beschäftigung mit vielfältigen Themen, zum Feiern, zum Planen, zum Film.

Der große Garten des Pfarrgrundstücks lockt uns im Sommer oft auch – nicht nur zum Grillen – aus dem gemütlichen Jugendkeller.

Gern besuchen wir auch Museen und andere Einrichtungen Berlins wie auch in der weiteren Umgebung oder starten zu verschiedenen Aktionen und Begegnungen.

In der Passionszeit gestalten wir regelmäßig zusammen mit katholischen Jugendlichen und einer weiteren JG der Stadtkirchengemeinde die ökumenische Jugendkreuzwegsandacht in der Stadtkirche Köpenick. Am 4. Advent gestalten wir schon traditionell das Krippenspiel in der Schlosskirche Köpenick mit.

Wir besuchten bereits gemeinsam das Pergamonmuseum zu einer Führung in der Vorderasiatischen Abteilung zum Thema: >Frühe Hochkulturen Mesopotamiens und Bezüge zum Alten Testament<.  In der Adventszeit beschenkten wir während einer eigenen Singaktion Senioren eines Pflegeheimes mit Rosen und selbst gefertigten Engeln aus Ton.

Wir feierten ein jüdisches Passahfest, hatten eine Führung im Jüdischen Museum, waren zum Schabbat-Vorabendgottesdienst in eine Berliner Synagoge eingeladen und hatten bereits Jugendliche einer syrisch-orthodoxen Gemeinde aus Berlin zu einem Begegnungstag bei uns.

Wir organisierten für uns eine Führung im Stasimuseum in der Lichtenberger Normannenstraße und waren zu Führung und Gespräch in einem Benediktinerkloster zu Gast: auf der Huysburg am Nordharz.

Zur Tradition sind auch unsere Wochenendfahrten zu thematischen Schwerpunkten geworden: im Spätsommer nach Usedom und zu Ostern in die Mecklenburger Seenplatte.

Kontakt:   Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick

                 Ev. – ref. Schlosskirchengemeinde Köpenick

Gerd – Peter Radloff :   gp.radloff@gmx.de,    Telefon (privat):   0173 / 20 36 147

Fotos Dazu

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2012 Eroeffnungsgrillen zum Schuljahresbeginn im Pfarrgarten.JPG

 






2012
Eröffnungsgrillen zum Schuljahresbeginn im Pfarrgarten
tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2013 Begegnung mit syrisch-orthodoxen Jugendlichen in Koep..JPG

 

 

 

 

 

 

 

2013
Begegnung mit syrisch-orthodoxen Jugendlichen in Köpenick

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2013 Flossfahrt auf dem Langen See.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 


2013

Floßfahrt auf dem Langen See 

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2013 Fuehrung im Juedischen Museum.JPG 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 


2013

Führung im Jüdischen Museum 

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2013 Usedomwochenende.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

2013

Usedomwochenende

 

 

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2014 Fuehrung zu einem gotischen Fluegelaltar, Altentreptow.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014

Führung zu einem gotischen Flügelaltar, Altentreptow

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2014 Ruderfahrt im Wikingerboot , Feldberg.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2014

Ruderfahrt im Wikingerboot , Feldberg

 

 

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2015 Im Benediktinerkloster Huysburg.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2015

Im Benediktinerkloster Huysburg

 

 

tl_files/stadtkirche/JG/Zusammenstellung 01/2015 Kurz vor der alljaehrlichen Bootsfahrt auf Berliner Seen.JPG

 

 

 

 

 

 

 

 

2015
Kurz vor der alljährlichen Bootsfahrt auf Berliner Seen

 

 

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Bericht aus der Jungen Gemeinde

Im Sommer 2014 hat die Junge Gemeinde Köpenick viel Zuwachs bekommen.

Sie wurden nett empfangen hier im Jungendhaus in der Kirchstraße 4. 

Dann stand erst mal auf dem Plan die Kennlern-Fahrt im Sommer nach Alt Buchhorst wo wir uns mit dem Thema „Jeder wird gebraucht“ beschäftigten. Wir hatten dort alle ziemlich Spaß.

Danach ging es erst richtig los: Wir besprachen welche religiösen Themen wir das restliche Jahr besprechen möchten und was wir noch alles tun möchten, den Rest des Jahres. Dies war schnell geklärt. Wir waren regelmäßig im Gottesdienst und auch Volleyball spielen. Dann im Herbst stand eine Übernachtung bei der Jungen Gemeinde aus Biesdorf an wo wir schon Teile für das Krippenspiel einübten und anschließend den Gottesdienst besuchten.

Im Dezember ging es dann richtig los: Wir übten jeden Donnerstag für das Krippenspiel. Auf dem Adventsbasar verkauften wir Waffeln und sammelten Geld für den Kirchturm. Am 4. Advent und am 24. Dezember führten wir unser Krippenspiel auf und wir sahen: Es kam gut an.

Im Neuen Jahr stand als Erstes ein Ausflug zum Schwimmen auf dem Plan. In der ersten JG nach den Ferien besprachen wir dann was 2015 alles ansteht, jeder hat seine Gedanken dabei mit einbringen können und wir haben Einiges vor. 2015 stehen drei Fahrten an, die Erste im März nach Alt Buchhorst, die Zweite in den Sommerferien, dafür suchen wir noch nach einem passenden Ort und im Oktober fahren wir nochmals nach Alt Buchhorst. Die Themen für die Fahrten stehen noch nicht fest.

Wir wollen beim Kicker-Turnier im Februar antreten und im Juni am Volleyballturnier des Kirchenkreises teilnehmen.  Auch auf den Dienstantritt der neuen Pfarrerin unserer Gemeinde, Frau von Homeyer, sind wir gespannt.

 

   Niklas Lachmann

 

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BERICHT VON DER JG

Wann ist die nächste Fahrt? Und wohin geht es? Wer spielt die Maria? Und wer den Verkündigungsengel? Diese Fragen haben und werden uns in der Jungen Gemeinde in nächster Zeit beschäftigen.

Am 9. November konnten wir an der Aktion „Lichtgrenze – 25 Jahre Mauerfall“ teilnehmen und gmeinsam an der East Side Gallery einen Ballon der „Lichtgrenze“ fliegen lassen. Wir haben dort mit Spaß und einem Picknick die 25 Jahre Mauerfall gefeiert.

Zum Martinstag am 11. November hieß es für uns: Auf der Schlossinsel Martinshörnchen verteilen! Nicht nur direkt vor der Schlosskirche, sondern auch auf der Straße haben wir die Leute mit Hörnchen beschenkt und sie dabei stets datl_files/stadtkirche/Clips/Krippenspiel Logo 2014 8.jpgran erinnert, dies Hörnchen mit anderen zu teilen. Eine für manche ungewohnte Bitte.

Nachdem uns unsere Sommerfahrt so sehr begeistert hat, freuen wir uns nun darauf, noch im November eine Wochenendfahrt nach Biesdorf zu machen. Dort werden gemeinsam beten, singen und kochen. Die Proben für unserer Krippenspiel und die Gestaltung von Requisiten werden an diesen Tagen im Vordergrund stehen.

Im Oktober ging es bei uns um das Thema: Engel. Wir haben uns darüber ausgetauscht, wie Engel aussehen, wozu sie da sind, was über sie in der Bibel steht, wie das eigentlich mit Luzifer war und wo Engel in unserem Leben zu finden sind. Zum Abschluss haben wir unserer Kreativität freien Lauf gelassen und Engel gebastelt.

Nachdem wir uns so ausführlich mit Engeln beschäftigt haben, haben wir uns für dieses Jahr ein Krippenspiel erdacht, welches die Weihnachtsgeschichte aus Sicht verschiedener Engel erzählt. Wir sind gespannt wie es euch und Ihnen gefällt, wenn wir unser Krippenspiel am Sonntag, den 4. Advent um 9 Uhr in der Nikolaikapelle und am Heiligen Abend um 18 Uhr in der Stadtkirche aufführen.

 

Ganz auf Weihnachten eingestellt, sind wir auch beim Adventsbasar am 30.11 mit selbstgebackenen Waffeln, Kartoffelsalat und Würstchen mit dabei.

   Für die Junge Gemeinde: Katharina Postel

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05.-07.09 2014

REISE DER GEMEINSAMEN JG

Unsere gemeinsame JG mit der Schlosskirchengemeinde verbrachte vom 5.- 7. September wieder ein Wochenende auf Usedom. Dort setzten wir unsere Beschäftigung mit den Kirchen der Reformation fort und versuchten einen Überblick über die Vielfalt des Protestantismus zu erlangen.

tl_files/stadtkirche/JG/JG 2014 WE Usedom.JPGDas herrliche sommerliche Wetter erlaubte uns noch, in der Ostsee zu baden. Bei einem Segelversuch auf dem Stettiner Haff hätten wir uns mehr Wind gewünscht. Frischen Wind in der JG haben wir aber durch etliche neue Jugendliche. Bei unserer Begrüßungs-Floßfahrt auf Berliner Seen zum Beginn des neuen Schuljahres (siehe Foto) hatten wir dann viel Wind, aber eben auch viel Regen… bis auf die Badenden wurde aber niemand nass.

 

 

   Für die Junge Gemeinde: Gerd – Peter Radloff

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20.-22.06.2014

FAHRT der JUNGEN GEMEINDE

Vom  20.  bis  zum 22. Juni  fuhr  die Junge Gemeinde in das Rüstzeitheim am Möllensee.       Zu dieser Wochenendfahrt waren  auch alle Jugendlichen  eingeladen,  die  in  diesem  Jahr in unserer Gemeinde konfirmiert wurden. Die Fahrt diente neben der Einladung zu einem schönen Wochenende auch zum Kennenlernen alter und junger Mitglieder der Jungen Gemeinde.

Die Idee begeisterte viele und so nahmen 23 Jugendliche an der Fahrt teil. Die Teilnehmer kannten sich bereits untereinander. Durch den Konfirmandenunterricht und die Konfirmandenfahrten, zuerst mit Pfarrer Dr. Groß, später mit Pfarrer Musold und Pfarrerin Schwedusch-Bishara, war ein Kontakt zwischen der Jungen Gemeinde und den damaligen Konfirmanden bereits hergestellt.

Mit der S-Bahn und den Fahrrädern fuhren wir über Erkner nach Grünheide in die Burgwallstraße 8 A.

„Jeder ist anders“ war das Motto und Thema der Jugendfahrt und Zentrum unsrer biblischen Arbeit. Jeder kann etwas gut und etwas anderes nicht so gut. Die Mitmenschen mit ihren Stärken zu sehen und ihre Fehler zu akzeptieren war eine zentrale Aufgabe, die wir uns auf dieser Fahrt und darüber hinaus gesetzt haben. Die Jugendlichen empfanden diese Richtlinie als wichtig für den täglichen Umgang mit einander. Nächstenliebe, als Merkmal christlichen Lebens, war für alle Teilnehmer gleichsam wichtig wie auch eine Herausforderung.

Durch gemeinsame Gebete, Lieder und Aktivitäten wurde aus den einzelnen Teilnehmern dieser Fahrt schnell eine christliche Gemeinschaft. Den Tisch decken, das Mittagessen vorbereiten oder den Abwasch machen war für alle ebenso Teil der Fahrt wie das gemeinsame Abendgebet. Die Jugendlichen empfanden es als angenehm, an den Abläufen des Tages beteiligt zu sein und betonten, wie ihnen zum Beispiel das gemeinsame Kochen gefiel. Durch die große Bereitschaft, bei allen Aufgaben mitzuhelfen, konnten wir das Wochenende mit vielen schönen Aktionen gestalten: ausgedehnte Volleyballspiele, Kanutouren über den Möllensee und vielseitige Badeerlebnisse gehörten dazu.

Auch das Public Viewing des WM-Spiels Deutschland gegen Ghana war für die Gruppe ein Highlight.

Die Fahrt hat allen Teilnehmern viel Spaß gemacht, so dass sich im kommenden Jahr weitere Fahrten in diesem Format einstellen werden. Wir freuen uns darüber, dass wir seit dem Beginn des neuen Schuljahrs eine Großzahl der frisch Konfirmierten in der Jungen Gemeinde begrüßen dürfen.

   Für die Junge Gemeinde Sebastian Köppel

 

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REISEBERICHT VON DER JG-FAHRT

Die diesjährige Sommerfahrt der Jungen Gemeinde führte nach Südschweden.

Unter dem Thema Gott und Evolution zelteten wir 9 Tage lang an der malerischen Ostseeküste Schwedens und im Herzen von Småland. Während wir die Schönheit von Gottes Schöpfung entdeckten, lernten und diskutierten wir viel über ihre Entstehung und über die Bedeutung Gottes für unser Leben.

Ein besonderes Highlight war der schwedische Gottesdienst in Ystad, an dem tl_files/stadtkirche/JG/JG 2014 2.Halbjahr.JPGwir teilnehmen durften und in dem wir ebenso tiefe Verbundenheit mit anderen Christen, wie auch eine herzliche Willkommenskultur erlebten.

Alle Teilnehmer waren von der Fahrt begeistert, von der Möglichkeit, sich intensiv mit anderen Sichtweisen auseinanderzusetzen, von dem guten Umgang miteinander innerhalb der Gruppe und von den vielseitigen Erlebnissen, die diese Fahrt für alle bereithielt.

Wir können die nächste Fahrt kaum erwarten!

    Für die Junge Gemeinde: Sebastian Köppel 

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BERICHT DER GEMEINSAMEN JG

Unsere  gemeinsame  JG  mit  der  Schlosskirchengemeinde  ist seit fast 3 Jahren für viele Jugendliche aus unseren beiden Gemeinden zu einem Ort für Gespräche, zum Feiern und für Bildungsveranstaltungen geworden.

Drei Höhepunkte des 1. Halbjahrtl_files/stadtkirche/JG/JG 2014 1.Halbjahr 01.JPGes 2014 seien hier genannt: Unsere 3-stündige spannende Führung im Stasimuseum Normannenstraße durch ein Vorstandsmitglied, der ökumenische Jugendkreuzweg in der Stadtkirche mit den anderen JG´s, katholischen und freikirchlichen Jugendlichen, und unsere Fahrt zu Ostern nach Mecklenburg. Hier verbrachten 21 Jugendliche gemeinsam die Zeit von Karfreitag bis inkl. Ostersonntag, feierten einen Abendmahlsgottesdienst am Karfreitag, nahmen an einer Osternachtsfeier teil, dachten über die Passion Jesu und seine Auferstehung nach.

Wir wohnten im Müritzkreis nicht weit entfernt von Ankershagen, dem Geburtsort Heinrich Schliemanns, der – gegen manchen Zweifel – wohl das echte Troja ausgegraben hat. Durch den Direktor des weltweit einzigen Museums für Schliemann erlebten wir eine lohnenswerte Führung.  Nächtliches  

Beisammensein am Feuer ließ uns dieTemperaturen kurz über Bodenfrost gar nicht merken. Tagsüber verwöhnte uns das Wetter in dieser herrlichen Seenlandschaft mit mildenTempertaturen und viel Sonne.

 

tl_files/stadtkirche/JG/JG 2014 1.Halbjahr 02.JPG


So  gestärkt stellten wir uns dann auch dem frischen  Seewind auf dem Breiten Luzin während einer Rudertour in einem nachgebauten Wikingerboot. 

 

für die Junge Gemeinde:

Gerd-Peter  Radloff

 

 

 

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04.02.2014 Bericht der JUNGEN GEMEINDE

Liebe Gemeinde, an dieser Stelle möchte ich von der Jungen Gemeinde berichten, die bisher unter der Leitung von Pfarrer Groß gestanden hat.

Wir treffen uns donnerstags um 18 Uhr im Jugendhaus, in der Kirchstraße 4. Unsere Treffen beginnen mit einem gemeinsamen Abendbrot. Anschließend gibt es eine thematische Einheit und danach spielen wir je nach Wetterlage Tischtennis, Kubb, Gesellschaftsspiele oder füllen den Abend künstlerisch, wie zum Beispiel mit der Gestaltung eines Wandbehanges, der den Psalm 23 illustriert. (siehe Foto)

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Während wir in der Herbstzeit sportliche Aktionen wie Football und Beachvolleyball veranstaltet haben, war in den letzten Wochen des vergangenen Kirchenjahres und die Adventszeit hindurch das Krippenspiel am Heiligen Abend das zentrale Thema der Jungen Gemeinde. Auf und neben der Bühne haben Konfirmanden, alte und junge JGler zusammengearbeitet, Szenen durchdacht, Kostüme ausgetüftelt und natürlich in den Pausen bei Plätzchen einfach miteinander gequatscht.

Neben den wöchentlichen Treffen im Jugendhaus haben sich auch immer wieder JGler gefunden, um am Gelingen des Adventsbasares mitzuwirken, beim Aufstellen und Abbauen des Weihnachtsbaumes zu helfen und den Jahresrüstgottesdienst mitzutragen.

Wir haben uns auch in den Weihnachtsferien getroffen. Am 27. Dezember waren wir gemeinsam Schlittschuh laufen und zum Jahreswechsel haben sich viele Jugendliche zusammen gefunden, um im Gemeindehaus am Generalshof 1a das neue Jahr zu begrüßen.

Im diesem Jahr werden wir uns nun leider ohne die tatkräftige Hilfe von Pfarrer Groß neu orientieren.

Unser nächstes Vorhaben ist die Begleitung der Hauptkonfirmanden auf ihrer Abschlussfahrt. Wir werden uns mit der Fastenzeit und dem Osterfest beschäftigen und unsere Sommerfahrt planen.

Über neue Gesichter und Ideen freuen wir uns immer!

   Sebastian Köppel

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21.06.2013   ERFAHRUNGEN IN TAIZÉ

 Am 21.6. diesen Jahres fuhr eine Gruppe aus 50 Jugendlichen nach Taizé. In diesem Kloster-Dorf bekommt man viele Möglichkeiten über sein Leben, und auch seinen Glauben nach zu denken. Die große, und auch sehr lange Kirche ist das totale Gegenteil unserer  „normalen“ klassischen Stadtkirche. Dort sitzt man auf dem Boden!  Der Boden ist etwas nach vorne, zum Altar hin, abgeschrägt, damit auch alle, die in der Mitte des Altars sitzenden Brüder sehen können.

Dies bereichert alle Menschen -  egal welcher Glaubensrichtung. Denn damit fühlt man sich auf einer menschlichen Ebene. Nach dem Abendgebet, welches immer nach dem Abendessen ist, gibt es die Möglichkeit, mit einem Bruder seiner eigenen Nationalität zu sprechen. Denn es sind nicht nur deutsche und französische Brüder in diesem Kloster, nein, es sind Brüder aus vielen Ländern und von anderen Kontinenten vertreten. Zum Beispiel gibt es Brüder aus Afrika, China, Japan, den Niederlanden und anderen Ländern.

Es gibt aber auch eine andere Möglichkeit, um sich mit Gott und der Welt auseinander zu setzen. Denn man kann auch eine „Woche in Stille“ unternehmen. Das bedeutet, dass man eine ganze Woche  von den anderen „abgeschottet“ verbringt, eigentlich kein Wort spricht  und auch sonst alles getrennt von den anderen macht, also auch auf das gemeinsame Essen verzichtet.

Der ganze Tagesablauf wird durch einen „strengen“ Zeitplan geregelt. Das bedeutet, alle „müssen“ so gut wie alles zur gleichen Zeit machen! Zum Beispiel müssen alle um 8:45 Uhr in der Kirche zum Morgengebet sein!

Es gibt Bibelkreise, wo zu Beginn jeder Woche die in internationalen Gruppen eingeteilten Jugendlichen gemeinsam einen Bibeltext bearbeiten.  Hier bekommt man jeden Tag einen neuen Bibeltext in seiner jeweiligen Muttersprache und bearbeitet mit den anderen aus seiner Gruppe die dazu gestellten Aufgaben.

 

Es war für mich eine neue Erfahrung, und ich werde bestimmt im nächsten Jahr wieder fahren. Wer Interesse an weiteren Infos hat, kann mich gerne unter meiner E-Mail Adresse kontaktieren:   

   yepyepjasper@yahoo.de   Jasper Köppel

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Gemeinsame Junge Gemeinde: Stadtkirche und Schlosskirche Köpenick

Wir sind Jugendliche aus der ev. Stadtkirchengemeinde und der ev.-ref. Schlosskirchengemeinde Köpenick. Als Gruppe gibt es uns seit dem Sommer 2011. Deshalb sind wir recht jung: zwischen 14 und 16 zurzeit.

tl_files/stadtkirche/JG/1-2012 06 Unser Jugendkeller.JPG

 

 

Wir treffen uns mittwochs ab 18.30 Uhr im Jugendkeller der Schlosskirchengemeinde Köpenick: Freiheit 14 in 12555 Berlin ( in den Ferien jedoch nur nach Absprache ).

 

 

 

 

tl_files/stadtkirche/JG/1-2012 01 Im Pergamonmuseum .JPG

 

 

 

 

In den bisher 1 ½ Jahren unseres Bestehens haben wir u.a. die Vorderasiatische Abteilung des Pergamonmuseums besucht und dort eine Führung zu Hochkulturen Mesopotamiens und deren Bezügen zum Alten Testament gehabt. Wir beschenkten während einer eigenen Singaktion im Advent Senioren eines Pflegeheimes mit Rosen und selbst gefertigten Engeln aus Ton. In der vergangenen Passionszeit gestalteten wir zusammen mit katholischen Jugendlichen die ökumenische Jugendkreuzwegsandacht in Köpenick.

 

tl_files/stadtkirche/JG/1-2012 08 Usedomwochenende.JPGZwei Wochenendfahrten verbrachten wir bisher als Gruppe unter thematischem Schwerpunkt: Backsteingotik und mittelalterliche Malereien in Kirchen Mecklenburgs bzw.

> Die Schöpfungserzählungen der Bibel und die Evolution <. Letzteres Thema bearbeiteten wir auf unserem Usedomwochenende im vergangenen August.

 

 

tl_files/stadtkirche/JG/1-2012 08 Flossfahrt zum Mueggelsee .JPG

 

 

 

 

 

Einmal im Jahr machen wir eine Floßfahrt mit Picknick zum Müggelsee.

In unserem Jugendkeller lässt es sich gut „sitzen und plaudern“, Filme gucken und feiern.

Der große Garten, der sich bis zur Müggelspree hin zieht, lockt uns – nicht nur zum Grillen – oft dann doch aus dem gemütlichen Keller ….

 

 

Kontakt: Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick

Ev. – ref. Schlosskirchengemeinde Köpenick

Gerd – Peter Radloff : gp.radloff@gmx.de, Telefon (privat): 0173 / 20 36 147

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JUGENDFAHRT NACH MÖTZOW

Ende Juli haben sich 25 Jugendliche auf den Weg nach Mötzow gemacht, um dort an einer Jugendrüste teilzunehmen. Es ging dort um das Thema Toleranz und Abbau von Vorurteilen. Wir haben gemeinsam gespielt, gesungen und diskutiert.

 

Ein besonderes Erlebnis war die Führung im Brandenburger Dom und die Teilnahme an der dortigen Mittagsandacht.

 

Herzliche Einladung zur Jungen Gemeinde am Donnerstag  !!

 

Wir sind gerade dabei eine neue Junge Gemeinde ins Leben zu rufen, die sich donnerstags um 18.00 Uhr in der Kirchstraße 4 trifft. Mitte September werden wir damit beginnen, ein Krippenspiel für Heiligabend zu suchen. Wir suchen noch junge Menschen, die Lust haben, am Krippenspiel teilzunehmen. Die Aufführung wird am 24.12. um 18.00 Uhr in der St. Laurentius-Stadtkirche sein.

Wer Interesse an dem Krippenspiel und an der Jungen Gemeinde hat, komme einfach vorbei oder melde sich bei

   Pfr. Dr. Andreas Groß

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RÜCKBLICK: GEMEINSAME JG

In den Monaten Mai und Juni traf sich unsere gemeinsame JG von Stadtkirchen- und Schlosskirchengemeinde zu einigen besonderen Vorhaben. Da es hiervon so viele schöne Bilder gibt, haben wir für den Laurentiusboten ein extra Einlegeblatt erstellt.

 

Ein Besuch im Jüdischen Museum setzte unsere Beschäftigung mit Traditionen und Festen des Judentums fort. Das Foto auf dem Einlegeblatt zeigt uns während einer Führung vor einer Festtafel für den Schabbatvorabend. Durch die Jüdische Gemeinde Berlin waren wir außerdem zum Besuch eines Schabbat-Vorabendgottesdienstes in das Gemeindehaus in der Fasanenstr. in Charlottenburg eingeladen und erlebten dort eine Bar-Mizwa-Feier.

 

Besonders freuten wir uns über den Besuch von Jugendlichen und Gemeindevertretern der syrisch-orthodoxen Gemeinde St. Jakob aus Berlin, die wir zu uns eingeladen hatten. Diese aramäischspra-chigen Christen sind in ihrer Heimat, der Türkei, Syrien und dem Irak zahlreichen Verfolgungen ausgesetzt und zunehmend gezwungen, ihre schon in der Bibel erwähnten Siedlungsgebiete zu verlassen. Während unseres gemeinsamen Besuchs in der St.-Laurentiuskirche

sangen unsere Gäste das Vaterunser in aramäisch – ein ganz besonderer Augenblick! Die Fotos zeigen uns während des Begrüßungskaffees in der Freiheit 14 und während der Führung im Köpenicker Schloss. Nach einem Vortrag unserer Gäste klang dieser Tag mit einem Abendessen und Gesprächen aus.

 

Während unserer Rüstzeit auf Usedom  beschäftigten wir uns mit der Frühzeit des Christentums bis zur Legalisierung durch Kaiser Konstantin.


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Viel unspektakulärer als die Reisen des Apostels Paulus war unsere Schiffsfahrt auf Usedoms Achterwasser – das Foto hier zeigt uns wieder an Land.

Für die JG:

   Gerd-Peter Radloff


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Kurz vor Ostern

feierte die Junge Gemeinde ein jüdisches Passafest. Ein großer Tisch im Gemeinderaum Freiheit 14 diente als Tafel für die Symbolspeisen, mit denen man sich in der jüdischen Tradition jedes Jahr an die Zeit der Sklaverei der Israeliten in Ägypten und an ihre erfolgreiche Flucht vor mehr als 3300 Jahren unter Moses erinnert. So steht das Mazzenbrot für das hastig gebackene Brot ohne Sauerteig, denn das Aufgehen eines solchen Teigs hätte Zeit erfordert, die in einer Fluchtsituation aber wertvoll war.

 

Natürlich fehlte auf unserer Tafel auch das Lammfleisch nicht, das an das damals in jeder Familie geopferte und gegessene Lamm erinnert. Ein gelbes Mus (bei uns u.a. aus Kichererbsen, aber auch üblich als Charoset-Mus aus Mandeln, Rosinen und Rotwein) erinnert an den Lehm, aus dem die Israeliten Ziegel in Ägypten herstellen mussten. Man weiß heute, dass die Vorratsstädte

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Ramses und Pitom südöstlich des Nildeltas von den hebräischen Sklaven auf diese Weise  gebaut worden sind. Eine Schale mit Salzwasser erinnert an die Tränen in der Zeit der Sklaverei in Ägypten. Darin eingetaucht werden sog. Bitterkräuter, die – wie auch Meerrettich – zwischen 2 Mazzen gegessen werden und so an die bittere Zeit der Unfreiheit erinnern sollen. Das von uns heute weit

mehr als damals geschätzte Gemüse steht für eine Zeit der Mangelernährung. Da das Pesachmahl an einem Schabbat beginnt, also schon an einem Freitagabend nach unserer Zählung, fehlte auch nicht der  Kiduschbecher,  der  Segensbecher  mit  Rotwein, mit dem man  sich  am  Ende  des Mahls einen friedvollen Schabbat wünscht:

      Schalom Schabbat!  Passa/Pesach und  Ostern  beginnen immeram Samstag bzw. Sonntag auf oder nach dem 1. Frühlingsvollmond. Als Jesus mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl feierte, erwarteten die Jünger wohl ein vorgezogenes Passamahl.  Auch an solche Zusammenhänge erinnerten wir bei unserem Fest.

    Für die Junge Gemeinde:   Gerd – Peter Radloff

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EINDRÜCKE AUS TAIZÉ

Aber du weißt den Weg für mich…Taizéfahrt 2012

 

Marcel Kloß: Am Abend des 22. Juni 2012 machten sich 43 begeisterte junge Menschen auf den Weg nach Taizé. Zehn Tage sollten wir in Einfachheit und in Gemeinschaft leben und dabei dreimal am Tag in die Kirche gehen. Die meisten dachten bestimmt vor der Fahrt: „Was? Ich soll dreimal am Tag in die Kirche gehen?“ Doch wer schon einmal selbst in Taizé war und an den Gebeten teilgenommen hat, der weiß, dass diese komplett anders sind, als das, was wir normalerweise unter „Kirche“ verstehen.

 

Nach unserer Ankunft am Samstagnachmittag  wurden wir herzlich empfangen. Die Arbeitseinteilung für den Sonntag folgte. Doch ehe wir unsere Zelte ganz aufbauen konnten, war es Zeit zum Abendessen. Im Samstagabendgebet feiert Taizé die Auferstehung Jesu Christi mit dem Osterlicht. Die Lichterfeier ist ein ganz besonderes Gebet. Es ist kaum vorzustellen, wie es ist,  wenn 1700 Menschen eine brennende Kerze vor sich halten und dabei meditative Gesänge singen.

 

Am ersten Morgen waren die meisten noch sehr müde. Vor dem Morgengebet gab es das sonntagsübliche Frühstück: Brötchen und Marmelade. Das Sonntagsgebet ist recht katholisch geprägt. Danach ging es für die meisten ans Arbeiten und ehe man sich umblicken konnte, war der Sonntag schon vorbei. In der darauffolgenden Woche blieb der Tagesablauf gleich. Bibelgruppen, Gebete, praktische Mitarbeit und Spaß bestimmten den Rhythmus der Woche.

 

Auf der Rückfahrt sammelten wir die Eindrücke unserer Gruppe.

 

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Verena Mittermaier: Als Vikarin konnte ich dieses Jahr Pfarrer Musold eine Auszeit von der Taizé-Arbeit ermöglichen und habe mit viel Freude gemeinsam mit der katholischen Kollegin Stephanie Kersten die Reiseleitung übernommen. Für mich war es ein Wiedersehen mit Taizé nach 23 Jahren – erstaunlich vieles hatte sich kaum verändert – und zugleich eine neue Entdeckung aus anderer Perspektive.

 

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Ich denke, für die Gemeinde sind die Taizé-Fahrten ein großer Schatz. Spiritualität und gelebter Glaube wird Jugendlichen dort auf eine ganz besondere Weise zugänglich. In Taizé fühlt sich das alles „echt“ an. Solche Erfahrungen können die persönliche Entwicklung der Mitreisenden, aber auch unsere Gemeindearbeit vor Ort nur bereichern. Gut, dass es die Taizé-Fahrten gibt!

     Verena Mittermaier und Marcel Kloß

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JG STADTKIRCHE-SCHLOSSKIRCHE 

„Warum sollte Gott die Welt anders geschaffen haben, als die Natur-wissenschaft es im Nachhinein feststellt? Wo ist das Problem?“ Diese Aussage von Naturwissenschaftlern spiegelt ein Teilergebnis der thematischen Arbeit unserer Rüstzeit auf der Insel Usedom im August wieder. Dabei ging es uns um die beiden Schöpfungserzählungen der Bibel und um die Evolution.

 

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Obiges Zitat mag eine Binsenweisheit sein. Aber die dahinter stehende Erkenntnis muss zuweilen durchaus mühevoll errungen werden. Kreationisten, die die Schöpfungserzählungen der Bibel nahezu wörtlich nehmen, sehen das nicht so – „engen damit eigentlich Gott ein“, berauben die beiden Schöpfungserzählungen vieler Metaphern und ihres eigentlichen Tiefgangs und schaffen unnötige Gräben zu naturwissenschaftlichen Fakten. Andere Zeitgenossen – und es sind viele – halten diese Erzählungen für naive Märchen – eben auch, weil sie diese dort wörtlich nehmen, wo dies schlicht falsch ist – und verkennen den Schatz dieser Erzählungen ebenfalls. Ganz zu schweigen davon, was alles an Erkenntnis sie uns nicht zutrauen …  Dabei wird gern vergessen, dass Charles Darwin ( wenn auch erst im Alter ) beide Erkenntniswege zum Menschen: via Biologie und via Bibel durchaus vereinbar fand …. Stoff für Debatten mit Fortsetzung.

Doch ist es nicht so, dass in unserer JG etwa nur „verkopft“ debattiert würde. Das Foto vom „gechillten“ Grillen zum Schuljahresanfang beweist es …

     Gerd-Peter Radloff

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