Stadtkirche > 2012 aus dem Gemeindeleben

2012  _________________________________________________________________________________


2. Dezember  2012 Sonntag von 12 - 17 Uhr

ADVENTBASAR 2012  tl_files/stadtkirche/Foerderverein/1-Adventsbasar farbig mit Datum.jpg

wurde veranstaltet vom

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Förderverein der

Ev. St.-Laurentius-Stadtkirchengemeinde

 

 

 

 

Es gab Kaffee, Kuchen, Glühwein und Würstchen, einen Büchertisch,
Trödel, kleine Geschenke zu entdecken, Produkte aus „eigener Küche“ und eine Krippenaustellung.

Der Kaffee war von EL PUENTE, ein Produkt aus fairem Handel *)

 

Wir baten um Sachspenden wie Trödel, Bücher, Handarbeiten, Spielzeug und Gebasteltem.Wir bedanken uns auch über Ihre Kuchen- und Plätzchenspenden für den Basar. 

Auch ein Krippenausstellung fand wieder statt.

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Der Erlös von 1089, 26 Euro wird für die Kirchturmuhr eingesetzt.

 

*) EL PUENTE ist eine Organisation des partnerschaftlichen Handels.
Als 'Brücke' (so die deutsche Übersetzung des spanischen Namens) zwischen Nord und Süd will EL PUENTE dazu beitragen, die Kluft zwischen dem reichen Norden und den sogenannten Entwicklungsländern zu verringern.

Siehe  < http://www.el-puente.de >

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26. August 2012

Gedenkgottesdienst zum 70.Todestag von Pfarrer Werner Sylten

mit Bischof i.R. Prof. Dr. Wolfgang Huber

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Am 26. August 2012 wurde dem Märtyrer, Pfarrer Werner Sylten, anlässlich seines 70. Todestages in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Stadtkirche St. Laurentius gedacht. Die beiden Söhne des von den Nationalsozialisten ermordeten Blutzeugen, Reinhard und Walter Sylten, waren zugegen. Die Predigt wurde von unserem langjähriger Berlin - Brandenburgischer Bischof und EKD – Ratsvorsitzender, Prof. Dr. Wolfgag Huber, gehalten.

 

Das Werner-Sylten-Gedenken hat in unserer Gemeinde eine lange Tradition. Aus gutem Grund. Als am 9. August 1993, dem 100. Geburtstag Syltens, die Predigtstätte Kirchsaal in „Werner-Sylten - Saal“ umbenannt wurde und vor wenigen Jahren die Friedhofskapelle den Namen „Werner-Sylten-Kapelle“ erhielt, wollte die Gemeinde so das Lebens- und Glaubenszeugnis dieses evangelischen Märtyrers würdigen. tl_files/stadtkirche/Fotos eigene/Sylten-Kapelle.JPG

 

Der Stolperstein für Werner Sylten im Köpenicker Ortsteil Wendenschloß vor dem Haus in der Ostendstraße, in dem er seit 1940 gewohnt hatte, bevor er 1941 verhaftet und von den Nationalsozilisten ins KZ Dachau verschleppt worden war, erinnert ebenso an sein Lebenszeugnis mutigen Widerstands gegen die braune Barbarei. Die Gemeinde war damals froh, die Gedenkfeier zur Legung des Stolpersteines zusammen mit der Evangelischen Schule Köpenick gestalten zu dürfen.

 

Ganz in der Nähe der Werner-Sylten -Kapelle, nur ein paar Steinwurf entfernt, wurde die Urne am 26. November 1942 bestattet, die nach Syltens Ermordung in der Gaskammer der Vernichtungsanstalt Hartheim bei Linz in Österreich den Angehörigen zugeleitet wurde. Seit vielen Jahren ziehen wir an jedem Ostersonntagmorgen in der Frühe der Auferstehungsandacht in einer Prozession zum Grab.

Seit dem 26. August 2012 befindet sich das Ehrengrab rechts auf dem Hauptweg.

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Gedenktafel

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Gleich am Eingang unseres Laurentius - Kirchhofes, am Hauptweg Richtung Werner-Sylten-Kapelle links gelegen, erinnert seit dem 18. Dezember 2011 die Gedenkstätte für die Opfer von Krieg, Diktatur und Gewalt ebenso an Werner Sylten wie an unzählige andere Opfer, die in den Willkürherrschaften und Kriegen ums Leben kamen.

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21. August 2012

REISEBERICHT AUS RUMÄNIEN

Reisen nach Rumänien haben in unserer Gemeinde schon fast Tradition. Es war vor allem Michael Glaß, der die Beziehungen zu Rumänien gepflegt und der viel Hilfe und Unterstützung für Menschen und Projekte geleistet hat.

tl_files/stadtkirche/allgem Bilder/En-Auto5.jpgAnfang des Jahres hat sich in unserer Gemeinde eine kleine Partnerschaftsgruppe gebildet, mit dem Ziel, die Beziehungen zu Rumänien aufzunehmen und in Form einer Gemeindepartnerschaft fortzuführen.

Es wurde Kontakt zu Kilian Doerr, dem Pfarrer der Stadtkirchengemeinde Hermannstadt (Sibiu), aufgenommen. Dieser war sehr an einer Partnerschaft interessiert und hat uns zu einem Besuch eingeladen.

Am 21. August haben sich dann sechs Personen aus unserer Gemeinde auf den Weg nach Hermannstadt begeben. Wir wurden sehr freundlich empfangen und uns erwartete ein volles und interessantes Programm. Die deutschsprachige lutherische Gemeinde ist sozial sehr engagiert. So hatten wir Gelegenheit, ein Straßenkinderprojekt und eine Behindertenwerkstatt zu besuchen. Die Gemeinde verteilt auch Kleider und Medikamente, wodurch sich Beziehungen zu anderen Menschen ergeben.

Ein Vorort von Hermannstadt heißt Hammersdorf und dort befindet sich ein Grundstück mit einer alten Kirche, einem Pfarrhaus und einer Schule. Dieses Grundstück wurde zehn Jahre nicht benutzt und sah dementsprechend aus. Jugendliche aus verschiedenen Ländern haben das Gelände gesäubert, den Garten bepflanzt und die Gebäude teilweise benutzbar gemacht. Nun wohnt dort ein Ehepaar und es soll dort ein Projekt für Jugendliche und Obdachlose entstehen. Die Planungen dazu haben gerade begonnen.

Am 26. August haben wir den deutschsprachigen Gottesdienst besucht, an welchem ca. 120 Personen teilgenommen haben. Wir haben uns in der Gemeinde sehr willkommen gefühlt und haben vor allem mit dem Pastorenehepaar Vorstellungen und Pläne ausgetauscht.

So hoffen wir auf einen Gegenbesuch im kommenden Jahr. Auch ein Partnerschaftssonntag und der Austausch von Praktikantinnen und Praktikanten sind angedacht. Für das kommende Jahr gibt es bereits ein Mädchen aus der Jungen Gemeinde, das Interesse hätte, für ein Jahr nach Hermannstadt zu gehen.

Partnerschaft lebt vom Austausch und von Begegnungen. Da die Gemeinde auf Hilfe angewiesen ist, denken wir auch über die Unterstützung des Projektes in Hammersdorf nach.

Wir berichten gerne von unseren eindrücklichen Erfahrungen in Rumänien und sind froh und dankbar, diese Reise gemacht zu haben.

Hier spreche ich auch im Namen von Monika Lohsträter, Heide Witte, Christine Giesel, Angela Horn und Mayc Roßberg.

Wer Interesse an Partnerschaftsarbeit hat, kann sich dieser Gruppe gerne anschließen. Termine erfragen Sie bitte im Gemeindebüro

 

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Baufällige Kirche in Hammersdorf (eine kleine Gemeinde, die zu Hermannstadt gehört)

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 Beobachtung der Dohlen auf dem Turm unserer Stadtkirche

Zusammenfassung der Masterarbeit von Enrico Hübner“ über die Zusammenhänge zwischen Ernährung, interspezifischer Konkurrenz und Reproduktionserfolg bei Berliner Dohlen.

Es wurden dazu auch die Dohlen von unserem Kirchturm beobachtet.

 

Beim Themenfeld der Ernährung stellte sich heraus, dass die real von dtl_files/stadtkirche/Fotos eigene/Dohle.jpgen Dohlen genutzten Flächen sehr wenige Großinsekten enthielten. Weiterhin wurden Entfernungen vom Brutplatz bis zum Nahrungshabitat von bis zu 4100 Meter erfolgreich nachgewiesen. Solch ein Wert übersteigt die Zahlen in der Literatur um mehr als 60 Prozent, verglichen mit der Maximalentfernung von 2600 Meter. Bei der Analyse derKonkurrenzsituationen stellte sich heraus, dass die Dohle ein sehr zurückhaltender und nachgiebiger Vogel ist, sich gegenüber der Nebelkrähe nur sehr schwer durchsetzen kann. Dieses Verhalten stellt einen negativen Faktor im Reproduktionserfolg der Dohlen dar. Letzterer war im Untersuchungsjahr 2012 nicht gegeben, denn es konnten keine Jungvögel beobachtet werden, die sich nach erfolgtem Brutgeschäft der Altvögel in die Kolonie integriert haben.

Bei der Kolonie der Stadtkirche in Köpenick wurde durch das Beobachten der vorhandenen Nistkästen in der Kirche folgende Statistik festgehalten: Insgesamt wurden 23 Eier gelegt, 15 Jungvögel gelang es zu schlüpfen, doch kein einziger Vogel wurde älter als zwei bis drei Wochen, alle verstarben vor dem Ausfliegen. Weiterhin wurde durch Beobachtungen festgestellt, dass der aktuelle Bestand der Dohle in Berlin 102 Individuen umfasst.

Nachdem letztlich die Zusammenhänge der drei Themengebiete festgestellt wurden, ist ersichtlich geworden, dass die Dohle in Berlin keine positive Zukunft hat. Es wurden zwar noch einige Maßnahmen zum Schutz des aktuellen Bestandes vorgeschlagen, diese sind jedoch nur erschwert umzusetzen.

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3. Juni 2012  FESTTAG ZUR NAMENSGEBUNG

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Am 3.Juni 2012 wurde das Gemeindehaus in der Mahlsdorfer Straße 48 offiziell in

CHARLOTTE-ROSE-HAUS“ umbenannt und neu eingeweiht.

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Um 14.00 Uhr fand ein Festgottesdienst in der Martin-Luther-Kapelle statt. Prof. Jürgen Henkys hielt einen Festvortrag über Charlotte Rose. Im Anschluss daran gab es ein Gemeindefest.

Charlotte Rose war von 1941 bis 1948 Pfarrvikarin (zuerst als „geistliche Hilfskraft“) in unserer Gemeinde. Sie war die erste, die speziell für den Gemeindebereich Uhlenhorst (Köpenick-Nord) angestellt wurde.

Charlotte Rose ist als sehr engagierte, eindrucksvolle Persönlichkeit in Erinnerung, die sich unermüdlich für die Belange der Gemeindeglieder einsetzte. In den letzten Kriegstagen sorgte besonders sie dafür, dass die Martin-Luther-Kapelle eine Zuflucht stätte für Frauen und Kinder wurde.

 

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Leider starb Charlotte Rose viel zu früh – 1948 – und es war ihr letzter Wille, dass ihr Elternhaus in der Mahlsdorfer Straße 48 zukünftig der Uhlenhorster Gemeinde als Gemeindehaus und Pfarrwohnung zur Verfügung stehen sollte.

 

 

 

 

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27. Mai 2012 Pfingstsonntag  „Nacht der offenen Kirchen“

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Am Pfingstsonntag um 19.00 Uhr ist im Rahmen der „Nacht der offenen Kirchen“ die neue Dauerausstellung zur Geschichte unserer Stadtkirche, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht, vom Förderverein eröffnet worden.

 

 

Neue Stellwände mit Beleuchtung ersetzen  nun dauerhaft die seinerzeit geliehene alte Vitrine und die Papptafeln, die jahrelang zur Präsentation der im Jahr 2004 in der Turmkugel gefundenen Gegenstände und Dokumente dienten. Dieses Projekt, das zur Verschönerung des rückwärtigen Teils des Gemeinderaums der Kirche beiträgt, hatte der Förderverein schon länger geplant, aber für die Umsetzung mussten erst einmal Gelder gesammelt werden.

Die Eröffnung der Ausstellung leitete Pfarrer Musold mit einem Grußwort ein. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Kirchenbegehungen und  Lesungen. Den Abschluss bildete eine Abendandacht, die von Pfarrer Musold gehalten wurde.

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Wir anwesenden Vorstandsmitglieder des Fördervereins haben uns sehr über das rege Interesse an der Veranstaltung gefreut und wünschen allen Gemeindegliedern, die noch keine Gelegenheit hatten, sich die Ausstellung anzusehen, viel Vergnügen dabei, wenn sie das nächste Mal in der Stadtkirche sind.

 

tl_files/stadtkirche/Foerderverein/FV-Logo.jpgDr. Barbara Schwantes, Vorsitzende

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