Stadtkirche > 2015 aus dem Gemeindeleben

2015_________________________________________________________________________________

DANKESCHÖN - RÜCKBLICK

Schenken ist der einzige Brauch, der uns aus dem Paradies blieb,

wo alles Schenken war.

(Spruch von einem Unbekannten)

 

Dankeschön für Ihre + Eure Hilfe 2015

Es kamen über eine Million Menschen nach Deutschland und davon 80.000 nach Berlin. Von einem Teil davon kann ich berichten. Er kam in Köpenick im „Wohnheim für Flüchtlinge“ vom Evangelischen Jugend- und Fürsorgewerk im Allende-Viertel 1 und im „Übergangswohnheim“ und in der „Notunterkunft“ (Lindenstraße)  vom Internationalen Bund im Allende-Viertel 2 unter.

Die Hilfe unserer Gemeinde mit  Geldspenden aus den Gottesdiensten und  Sachspenden für die Kleiderkammern war und ist sehr groß. Dazu kamen die vielen Hilfen beim Deutschunterricht, der Begleitung zu Ämtern, bei Umzügen, Transporten von Sachspenden wie Möbel, Fahrräder und Vieles mehr. Unsere Gemeinde war immer vor Ort, wenn Hilfe gebraucht wurde. Durch die Geldspenden konnten wir das Kinderfest im „Allende-Viertel 1“, den Besuch mit 28 Kindern auf dem Kinderbauernhof in Erkner sowie die Weihnachtspaketaktion finanzieren. Beim Sommerfest haben wir uns im Heim von „Allende-Viertel 2“ mit einem großen Kuchenstand, einer Waffelbäckerei und einem Bastelstand beteiligt.

Im Herbst gab es dann das große Erntedankfest im Heim im „Allende-Viertel 2“. Sie erinnern sich? Die Gaben wurden aus unseren Gemeinderegionen beigesteuert und mit großer Freude nach einem Fototermin unter den Heimbewohnern aufgeteilt. Danach wurde für ein  gemeinsames  Festmahl gekocht. Feiern können wir alle und kamen uns so auch näher. Im Dezember fand in zwei Küchen im Heitl_files/stadtkirche/Asylbewerberheim/2015DSC_7197.JPGm eine Plätzchenbäckerei statt. An der einen oder anderen Aktion waren unsere Konfirmanden mit beteiligt. In den frühen Morgenstunden am 6.12. legte der Nikolaus vor jede Tür, hinter der Kinder wohnen, eine Tüte mit süßen Sachen. Er machte eine Ausnahme, weil die Kinder noch nicht wussten, dass in Deutschland ihre sauberen Schuhe an diesem Tag vor der Tür stehen müssen.

Jeden Freitag ab 16 Uhr kann und konnte man im Containerdorf mit den Flüchtlingen und Sozialarbeitern und Ehrenamtlichen zusammen Kaffee trinken. Kuchen und Kekse wurden immer von allen o.g. beigesteuert. Da gab es Gespräche mit den neuen Mitbürgern über ihr Leben damals und heute, ihr Befinden und ihre Hoffnungen. Hilfen wurden angeboten und auch genutzt.

Für Ihre und Eure große Unterstützung möchte ich mich, auch im Namen unserer Heimbewohner, ganz herzlich bedanken. Ihre Hilfe wird auch 2016 weiterhin nötig sein.

Danke, thank you, shukran, dankie, chokrane, blagodaria, hvala, dakujem, ….

   Ihre + Eure Marianne Graupe „Beauftragte für die Arbeit mit Asylsuchenden“

   am runden Tisch Allende1


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23.11.2015 MONTAGABEND FÜR ALLE

19.30 Uhr, Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

mit Dr. Friedrich Winter: „Weg hast du allerwegen“

Mein Leben als Theologe im Osten Deutschlands.tl_files/stadtkirche/allgem aus dem Netz genehmigt/Weg hast du allerwegen.jpg

Buchvorstellung seiner Autobiografie.

Seit vierzig Jahren ist Dr. Friedrich Winter Köpenicker Gemeindeglied. Von 1974 bis 1991 mit amtlichem Predigtauftrag in unserer Gemeinde unterwegs und nach Eintritt in den Ruhestand in Verkündigung und Seelsorge weiterhin aktiv, ist er vielen Gemeindegliedern präsent. Auch heute kommen Gemeindeglieder zu ihm, um sich Rat zu holen. Viele Male war er unser Referent im „Montagabend “. Seine Frau, Christiane Winter, ist uns allen mit ihren Bildern, Einbringungen, Hilfen und als ehemalige Leiterin eines Gesprächskreises und als Persönlichkeit nahe.

Sein Wirkungsraum war freilich ein sehr viel größerer als der unserer Gemeinde. Der aus Westfalen stammende Theologe wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Pfarrer in Ostdeutschland. Hier erlebt er als Pfarrer, Studentenpfarrer, Superintendent, Dozent für Praktische Theologie, Propst und Präsident der Kirchenkanzlei in Ost-Berlin die DDR-Zeit, die Friedliche Revolution und die kirchliche Wiedervereinigung.

Kürzlich erschien seine Autobiografie „Weg hast du allerwegen“ im Wichern-Verlag. Darin erzählt er sein Leben und berichtet als Zeitzeuge von einer hautnah miterlebten und aktiv mitgestalteten Epoche neuerer Kirchengeschichte.

Sie sind sehr herzlich eingeladen zur Buchpräsentation der Autobiografie von Dr. Friedrich Winter.

   Willkommen! Ralf Musold

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16.11.2015  Flucht punkt Deutschland - Gemeinsam über Grenzen

„Migration: Fakten, Probleme, Entwicklungen …

16.11. 19.30 Uhr, Dransfeldhalle Am Generalshof 1a

 

Zu Gast haben wir Prof. Dr. Hans-Eike von Scholz, Universitäten Avignon und Berlin. Er hat über 50 Jahre im Ausland gelebt, wo ihn das Thema im Rahmen seiner Lehrtätigkeit sowie Arbeit bei der Europäischen Kommission in Brüssel inhaltlich sowie praktisch im Umgang mit Menschen verschiedener Herkunft  immer wieder beschäftigt hat. Er wird  uns eine Einführung zum Thema geben und im Anschluss daran zu Diskussion und Gedankenaustausch einladen, und den Abend moderieren.

Folgende Fragen werden uns dabei  beschäftigen: Was ist Migration? Welche historischen Erfahrungen haben wir damit in den verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte, in der Neuzeit und insbesondere  in den letzten 300 Jahren in Europa und in Deutschland gemacht?

Was waren Gründe für Migration und welche Auswirkungen  hatte sie auf  Kultur und Zivilisation der neuen Heimatländer, auf  Wissenschaft,  Wirtschaft und das Verhältnis  zu Glauben und Religion?

Wie erleben wir die aktuelle Situation und wie  verhalten wir uns in diesem Zusammenhang?

   Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

 

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02.10.2015 ERNTEDANK FÜR UND MIT ANDEREN

Dank an Gott – denken an andere. Dass wir in Frieden leben und den Ertrag unseres Landes  ernten können, ist nicht selbstverständlich! Manche von uns erinnern sich sicher an Zeiten, da das Nötigste zum Leben fehlte! Wir können dankbar sein, dass wir im Vergleich zu so vielen Menschen auf der Welt keinen Mangel leiden: Wir haben mehr als genug. Das haben wir allein Gott zu verdanken: nicht etwa, dass wir besser sind als andere Menschen.  

In krassem Gegensatz dazu stehen die Lebensumstände tausender Flüchtlinge, die in dieser Zeit nach einer  strapaziösen Flucht beispielsweise auf der Insel Kos, unter menschenunwürdigen Bedingungen, vor den Toren Europas auf Einlass warten. Dies ist nur ein kleiner Teil der Flüchtlinge weltweit! Was aber können wir in dieser Situation machen?

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In diesem Jahr haben wir Erntegaben für ein Projekt mit Flüchtlingen bei uns vor Ort gesammelt. Weil Gott sich uns so fürsorgend zuwendet, können wir etwas von seiner Güte weiterschenken. Im Containerdorf in der Alfred-Randt-Straße 19 gibt es ein Gartenprojekt: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer legen gemeinsam mit geflüchteten Menschen zwischen den Containern Beete an, säen Gemüse, gießen, jäten und ernten. Wie heilsam diese erdverbundene Tätigkeit für Leib und Seele der entwurzelten Menschen ist - gerade in dieser Zeit der Übergangssituation – sehen wir daran, dass es von Erwachsenen und Kindern gut angenommen wird: Es tut gut, nicht nur untätig abzuwarten, sondern für sich und die Umgebung aktiv tätig werden zu können. Am Freitag, dem 2. Oktober, war der „Tag des Flüchtlings“. Mit unseren Erntedankgaben aus unseren 4 Regionen, haben wir den Ertrag des Gartenprojekts, das ja noch im Anfang begriffen ist, ergänzt und gemeinsam mit Flüchtlingen gekocht und gespeist.

   Pfarrerin Marit von Homeyer

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30.09.2015 DIE NEUE TURMUHR…

Sie ist da! Nach über 80 Jahren.

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Auf Verlangen des kirchlichen Bauamts hat der Förderverein das Projekt an die Gemeinde abgegeben. Eine weitere Forderung des kirchlichen Bauamts war die Betreuung des Einbaus der Uhr durch ein Ingenieurbüro. Dadurch und durch Schwierigkeiten beim Einbau des Zifferblatts über dem Kirchenschiff haben sich die Baukosten erhöht, so dass derzeit in der Finanzierung ein Betrag von etwa 5000 Euro nicht gedeckt ist.

Um das Vorhaben trotzdem zu einem guten Ende zu bringen, wenden wir uns hier an alle Gemeindeglieder und Freunde unserer Kirche mit der herzlichen Bitte um eine Spende auf das

Turmuhrkonto: BIC: GENODEF1EK1

IBAN: DE51 5206 0410 0103 910628 bei: Ev. Bank

    Dr. Barbara Schwantes, Vorsitzende

 

Am Abend des 30. September in der Berliner rbb-Abendschau wurden die Außenarbeiten zur Montage unserer neuen Turmuhr  dokumentiert. Am späten Vormittag des 1. Oktobers begann die Uhr dann mit der korrekten Anzeige der Zeit. Sie ist ein Schmuckstück geworden, wir sind sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit sowohl mit dem Architekturbüro Mücklausch & Seemann sowie mit den ausführenden Firmen Zachariä, Gerken und Lengert. Die Montage verlief aufgrund allseitig guter Vorbereitung reibungslos. Die Außenarbeiten waren am 30. September etwa um 14:45 Uhr abgeschlossen, am Tag darauf bis etwa 10.30 Uhr wurde der Anschluss der Uhr im Innern des Turmes und die Inbetriebnahme vorgenommen. Das Stellen der Uhr erfolgte dann automatisch, indem alle 6 Sekunden die großen Zeiger um je einen Minutenschritt vorrückten. Nun wird die korrekte Uhrzeit angezeigt.

Dr. Wolfgang Harder


tl_files/stadtkirche/Turmuhr/1-DSC_6822.JPGtl_files/stadtkirche/Turmuhr/1-DSC_6824.JPGtl_files/stadtkirche/Turmuhr/1-DSC_6935.JPGtl_files/stadtkirche/Turmuhr/1-DSC_6834.JPGtl_files/stadtkirche/Turmuhr/1-DSC_6851.JPG

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28.09.2015  MONTAGABEND FÜR ALLE 

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Finissage zur Ausstellung:

„Gefährdete Schönheit – Dorfkirchen in Berlin-Brandenburg“

mit Dr. Hans Krag 

Alte Kirchen e.V.

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Nach dem großen Erfolg der Ausstellung, die den ganzen Sommer unsere diesjährige Aktion „Offene Kirche“ in der Stadtkirche begleitete, wollen wir uns nun zu einer festlichen Finissage zusammen finden. Dem „Förderkreis Alte Kirchen Berlin-Brandenburg e.V.“ in Gestalt seines Schatzmeisters und unseres Gemeindegliedes, Herrn Dr. Hans Krag, wird herzlich für die geleistete Arbeit gedankt werden, denn die vorgelegte Ausstellung hat in unserer Gemeinde hohe Wertschätzung erfahren. Das Ringen um brandenburgische Dorfkirchen motivierte unseren Förderverein und Gemeindeglieder, sich noch mehr für die scheinbar rettungslos verlorene Turmuhr unserer schönen und strengen St.- Laurentius-Stadtkirche einzusetzen! Diese Ausstellung hat uns einen unermesslichen Schatz an brandenburgischen Kirchen präsentiert, dessen Erhaltung jede Mühe lohnt. Wir Köpenickerinnen und Köpenicker orientieren uns daran.

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 So freue ich mich auf diesen Abend mit Ihnen, liebe Interessierte und Gemeindeglieder, und danke Ihnen für Ihre Besuche in unserer Kirche und in unseren Kapellen. Damit machen Sie deutlich, dass die Sorge für unsere Gotteshäuser kein Privatinteresse von einzelnen Aktivistinnen und Aktivisten ist, sondern alle angeht, die die Kirche im Dorf bzw. im Kiez lassen wollen. Zugleich ist diese Ausstellung eine Einladung an uns, Kirchen zu besuchen, geistliche Musik zu hören und biblischen Lesungen zu lauschen, lebensgeschichtliche Feste zu feiern und Andacht mit Gottes Wort zu genießen.

 

Herzlich willkommen! Pfarrer Ralf Musold

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31.08.2015 MONTAGABEND FÜR ALLE im Gemeindehaus Am Generalshof 1A um 19.30 Uhr

„Eine Reise zu Partnern. Unsere Patenschaft mit der Ev. Stadtkirchengemeinde in Sibiu (Hermannstadt)“.

Erfahrungsbericht und Bilderreise

Die Partnerschaftl_files/stadtkirche/Partnergemeinde/1-Sibiu.JPGt mit den evangelisch-lutherischen Rumäniendeutschen in Hermannstadt hat eine lange Geschichte und reicht in die DDR-Jahre hinein. Der Gemeindekirchenrat erneuerte jüngst die Gemeindepartnerschaft mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hermannstadt. Einen Partnerschaftsvertrag mit dieser rumäniendeutschen Gemeinde wurde dazu im Mai 2015 Rahmen einer Partnerschaftsreise, die unter der Leitung unseres GKR-Vorsitzenden, Herrn Dr. Wolfgang Harder stand, unterzeichnet.

 

Unsere Stadtkirchengemeinde sandte eine Spende in Höhe von 2000 € anlässlich des Besuches bei der Partnergemeinde in Sibiu für das soziale Projekt „Grüne Kirchenburg Hammersdorf“ Sie arbeitet intensiv daran, dieses Gelände zu einem ökumenischen Jugend-, Begegnungs- und Bildungszentrum umzugestalten.

Wunderbare Bilder entstanden, eindrückliche Begegnungen ereigneten sich. Wir werden hören und erfahren, teilhaben an den Erlebnissen der mehrköpfigen Delegation unserer Gemeinde und all derer, die schon in Hermannstadt waren. Kommen Sie mit?

   Herzliche Einladung Ihr Ralf Musold

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03.08.2015 GEMEINSAM ÜBER GRENZEN um 19 Uhr

in die Dransfeldhalle im Gemeindehaus Am Generalshof 1a

Vielleicht geht es Ihnen wie mir und das Thema „Flüchtlinge“ beschäftigt Sie,  insbesondere seit es in unserem Gemeindegebiet zwei Flüchtlingsheime gibt. Lesen und hören Sie nur darüber, oder hatten Sie schon Gelegenheit sich das Heim oder das Containerdorf anzuschauen und mit den Menschen, die dort vorübergehend Zuflucht gefunden haben, in Kontakt  zu kommen? Es gibt zum Beispiel freitagnachmittags von 16.00 bis 18.00 Uhr immer ein offenes Kaffee dort vor Ort - zur Begegnung von Köpenickern und Bewohnern des Heimes. Vor kurzem habe ich das Containerdorf besucht und mit dem Heimleiter, Herrn Peter Hermanns, gesprochen. Stellen Sie sich vor,  Menschen aus ca. 20 Nationalitäten leben hier Wand an Wand neben- und miteinander, mit je ihrer eigenen Fluchtgeschichte. Und, in  diesen Menschen  tritt uns nur ein Bruchteil all der Menschen vor Augen, die in dieser Zeit  ihre Heimat  infolge von Krieg verlassen,  um Gewalt, Folter und Verfolgung zu entkommen. Sie hoffen hier ohne Furcht leben zu können, egal ob  sie z.B.  aus Syrien oder Serbien kommen. Wie verhalten wir uns, wenn wir mit 1. Mose  bekennen:  „Gott hat alle Menschen zu senem Ebenbild geschaffen?“ (Genesis 1, 26-28 ). Viele unserer Eltern und Großeltern  haben selbst die Erfahrung hinter sich, Flüchtling gewesen zu sein, und wissen wie sich das anfühlt.

   Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

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04.07.2015   Allendefest

 

„Buntes Kinder- und Anwohnerfest im Allende-Viertel in der Alfred-Randt-Straße“

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mehr Infos mit einem Klick

 

 

 

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Am 4. Juli 2015 bestand die Möglichkeit einer gegenseitigen Begegnung  für Anwohner und Flüchtlinge im Allende-2-Viertel. Verschiedene Initiativen  hatten sich zusammengetan und gestalteten ein  „Buntes  Kinder- und Anwohnerfest im Allende-Viertel“, auch wir als Kirchengemeinde haben uns mit einem Zelt der Begegnung daran  beteiligt.

 

 

Übrigens es gibt schon einige Menschen in unserer Gemeinde, die sich bemühen den geflüchteten Menschen  das Einleben zu erleichtern. Um Herrn Wazlawiks Engagement wissen viele. Herr Brückner ist im Allende 2 hilft e.V.  In unserer  Kita wurden kürzlich  zwei Geschwisterkinder aus einer Flüchtlingsfamilie aufgenommen. Einzelne Menschen engagieren sich beispielsweise indem sie  Flüchtlingen bei der Arbeitssuche helfen, sie beim Erlernen der deutschen Sprache  unterstützen, indem sie versuchen Übersetzer zu finden, beim Gang zu Behörden oder Gesundheitseinrichtungen zu begleiten, andere geben Sachspenden aus und ermutigen sie ein Stück Garten zu bearbeiten.  Bei  Matthäus  lesen  wir:  „Was du einem meiner geringsten Geschwister getan hast, das hast Du mir getan“.

Oft treffen die Leute bei ihrem Engagement in diesem Bereich auf nicht geahnte Schwierigkeiten. In vielen Fragen erleben wir, dass es  noch keine ausreichenden Strukturen gibt,  um selbstverständlichen Belangen der Flüchtlinge zu entsprechen. 

 

Ich möchte,  auch im Namen des Gemeindekirchenrates, zusammen auch mit Vikarin Loh, mit Menschen in Kontakt kommen, die Erfahrungen im Umgang mit Flüchtlingen haben oder suchen. Gemeinsam wollen wir  durch thematische Abende und Exkursionen unser Verständnis für ihre Situation vertiefen, uns über Erfahrungen austauschen und so etwas wie einen „Pool von Helfern“ bilden, der in konkreten Situationen ansprechbar ist.

Ich lade Sie herzlich zu einem ersten Treffen der neuen Veranstaltungsreihe „Gemeinsam über Grenzen“ am 3. August um 19.00 Uhr in die Dransfeldhalle im Gemeindehaus Am Generalshof 1a, im Parterre, ein. Wir beginnen den Abend mit einer „Andacht anders“ zum Gemälde „Arche“ von Adom Tetteh und werden uns dann über Wünsche und  Vorgehensweise für die beginnende Veranstaltungsreihe austauschen. Herzlich Willkommen!

 

   Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

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04. und 5. Juli 2015  Ökumenisches Gemeindefest

 

4.7. Samstag um 18 Uhr:Ökumenischer Gottesdienst (mit Laurentius-Kantorei) in der Kath. Kirche St. Josef Lindenstraße 43,

 

danach Abend der Begegnung auf dem Pfarrhof St. Josef.

 

Zum Abschluss: 5.7. Sonntag um 17 Uhr   Musical in der Stadtkirche

 

Der Himmel lacht über uns (UA)

Musical von und mit dem Jugendchor St. Laurentius Köpenick

Matthias Suschke & Band - Leitung: Christine Raudszus

 

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Der Jugendchor St. Laurentius Köpenick präsentierte das Ergebnis einjähriger intensiver Arbeit. Die erfolgreiche Aufführung des Berlin-Musicals „Linie 1“ im letzten Jahr animierte die Jugendlichen, ein eigenes Stück zu entwickeln, das Themen, die die Jugendlichen beschäftigen, aufgreift: Es geht um Gruppenzusammenhalt, Rivalitäten untereinander und mit anderen Gruppen, um die erste große Liebe, Mut und soziale Unterschiede, die die Menschen voneinander trennen. Dabei kommt immer wieder der christliche Glaube zur Sprache und wie dieser helfen kann, Differenzen zu überbrücken und Freundschaften über Grenzen hinweg zu schließen. Bei der Erarbeitung des Stückes merkten die Jugendlichen, dass man zwar viel gestalterische Freiheit hat, es aber auch ziemlich schwierig ist, die vielen Ideen zu einem stimmigen Ganzen zu verarbeiten. Auf das Ergebnis ihrer Anstrengung darf man gespannt sein.  

   Christine Raudszus

 

 

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29.06.2015 MONTAGABEND FÜR ALLE im Gemeindehaus Am Generalshof 1A

mit Frau Bettina Eden

„Wege zur Selbsthilfe – Wege zu mir und zu anderen“

Selbsthilfegruppen sind in. Jeden Freitag um 19 Uhr trifft sich zum Beispiel die „Blaukreuzgruppe“ in den Räumen unserer Gemeinde. Trauergruppen treffen sich in Kirchengemeinden, ebenso Gruppen pflegender Angehörige, auch Gruppen alleinerziehender Mütter bzw. Väter, Gruppen christlicher Schwulen und Lesben, und viele andere Gemeinschaften. Und das ist auch gut so!

tl_files/stadtkirche/Logos/Eigen Initiative.JPGJede und jeder nickt, wenn der Begriff „Selbsthilfe“ im Gespräch fällt, doch was ist der Inhalt, die Idee dazu? Welchen Inhalt assoziieren Sie mit diesem anspruchsvollen Begriff? Haben Sie Erfahrungen mit „Selbsthilfe“, wie füllen Sie dieses Wort? Wie hängen Selbsthilfe und Eigeninitiative zusammen? Worum geht es bei Selbsthilfe und Betroffenensolidarität?

Wir hörten von der Themenvielfalt, die in Selbsthilfegruppen oder – foren möglich sind. Wir erfuhren, wer, wie und wo man sich anschließen kann. So wird dieser Abend vielfältige Informationen bieten!

Siehe auch Eigen Initiative

   Herzliche Einladung Ihr Ralf Musold

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11.05.-15.05.2015 EINE REISE ZU PARTNERN

Partnerschaft mit der Ev. Stadtkirchengemeinde in Sibiu (Hermannstadt) / Rumänien

Es ist so weit: Vom 11. bis zum 15. Mai wird eine Delegation unserer Gemeinde nach Sibiu reisen, um den vereinbarten Partnerschaftsvertrag zwischen unseren Gemeinden zu unterschreiben, persönliche Kontakte zu knüpfen bzw. zu vertiefen und sich über in Sibiu aktuell bearbeitete Projekte zu informieren.

Über ein ganz wichtiges Projekt haben wir bereits einige Informationen aus dem Internet - die "Grüne Kirchenburg Hammersdorf" (Im Internet:

http://hermannstadt.evang.ro/gruene-kirchenburg-hammersdorf/

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Die Kirchenburg, das Pfarrhaus und das Schulhaus zusammen mit dem großen Pfarrgarten wurden der evangelischen Kirchgemeinde Hermannstadt zurückgegeben. Die Gemeinde arbeitet seit mehreren Jahren intensiv daran, dieses Gelände schrittweise als ein ökumenisches Jugend- Begegnungs- und Bildungszentrum zu gestalten. Das folgende von der o.g. Webseite kopierte Bild soll einen kleinen Eindruck bieten.

Begegnungszentrum ist Hammersdorf schon - regelmäßig finden Aufbaulager statt, denn es muss vieles repariert und restauriert werden. Wir möchten gerne einen kleinen finanziellen Baustein dazu beisteuern und bitten Sie deshalb um eine Spende. Diese bitten wir im, Kirchbüro abzugeben oder in beschriftetem Umschlag (Grüne Kirchenburg Hammersdorf) in eine Ausgangskollekte zu geben. Herzlichen Dank im Voraus!

   Im Namen des Ausschusses für Ökumene und Partnerschaft, mit herzlichen Grüßen, Wolfgang Harder.  

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DIE NEUE VIKARIN STELLT SICH VOR

Liebe Gemeinde, mein Name ist Katharina Loh, ich bin 29 Jahre alt und werde für die kommenden 2 Jahre Ihre Vikarin sein.

Ich habe mein Theologiestudium an der kirchlichen Hochschule Bethel bei Bielefeld begonnen und bin dann für das Hauptstudium nach Berlin gezogen.

tl_files/stadtkirche/Portait/Katharina Loh.JPGVieles bewog mich, hier zu bleiben und so bin ich nach meinem ersten Theologischen Examen nicht zurück nach Westfalen gegangen, sondern Vikarin in der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg geworden.

Neben dem Studium war ich in den vergangenen drei Jahren Mitarbeiterin für die Arbeit mit Kindern und Ehrenamtlichen in der Kirchengemeinde im Prenzlauer Berg.

Mein Vikariat begann dann im September 2014 mit einer 6-mo-natigen Lehrtätigkeit in der Köpenicker Uhlenhorst-Grundschule.

Diese Phase ist nun beendet und so beginnt meine Zeit bei und mit Ihnen in der Gemeinde.

Ich freue mich sehr auf die Begegnung mit Ihnen allen.

Darauf, zu lernen, was die praktische Arbeit eines Pfarrmenschen ausmacht. Darauf, zu hören und zu sehen, was Menschen in einer Gemeinde sich wünschen und brauchen, und ich hoffe, neben allem, was ich bekommen werde, auch etwas hineintragen zu können in Ihre Gemeinschaft.

   Mit diesem Wunsch grüßt Sie herzlich Katharina Loh

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27.04.2015, MONTAGABENDE FÜR ALLE 

19.30 Uhr, Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

Die Opposition. Eine Funktion des Verfassungsrechts. mit Dr. Daniel Mundil

Seit der  friedlichen Revolution von 1989 und der Wiedervereinigung unseres Vaterlandes wissen wir, so schreibt unser Kirchenältester Dr. Daniel Mundil in seiner juristischen Doktorarbeit:

„Die parlamentarische Demokratie lebt von der stetigen Auseinandersetzung. In einem freiheitlich wie demokratischen Gemeinwesen existieren unterschiedlichste politische wie auch gesellschaftliche Strömungen. Dieser Zustand führt zu einem entsprechend zusammengesetzten Parlament. Der Bundestag als Vertretung des Volkes repräsentiert nicht zuletzt auch die Konfliktlinien der Gesellschaft. Durch das vom Grundgesetz statuierte parlamentarische Regierungssystem spaltet sich das Gesamtparlament in ein Regierungs- und Oppositionslager auf. Zwischen diesen beiden Kräften verlaufen beim parlamentarischen Regieren die tatsächlichen Grenzlinien.

Das Grundgesetz lässt dieses Spiel der politischen Kräfte zu. Es ermöglicht einen stetigen politischen Wettbewerb innerhalb wie außerhalb des Parlaments und schafft damit wie selbstverständlich die Existenz  einer Opposition.  Die Verfassung kennt keine ausdrücklich verankerten Oppositionsstrukturen. Während die Machtstrukturen der regierenden Mehrheit klar geregelt sind, taucht die oppositionelle Minderheit im Verfassungstext nicht auf.“

Dieser Montagabend hat sich daher zum Ziel gesetzt, der Opposition die Rolle zukommen zu lassen, die sie im politischen Bereich längst eingenommen hat.

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30.03.2015, MONTAGABEND FÜR ALLE

19.30 Uhr, Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

„PFARRER“ - Film und Gespräch. Mit Pfrn. Verena Mittermaier.

Ein Jahr lang begleiteten Chris Wright & Stefan Kolbe eine Gruppe junger Theologinnen und Theologen, zu der auch unsere ehemalige Vikarin, Frau Verena Mittermaier, gehörte, in der Endphase ihrer Ausbildung zu evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrern.

digerseminar in Lutherstadt Wittenberg, einst Hochburg der lutherischen Reformation, heute gelegen in einer der atheistischen Ecken Europas – in Mitteldeutschland.

Zwischen den atheistischen Filmemachern und den gläubigen Protestanten in Ausbildung entsteht ein offener Dialog über unsere fundamentalen Bedürfnisse nach Liebe, Geborgenheit und Sinn.

Herzliche Einladung zu diesem kurzweiligen Film und offenen Gespräch über uns!

   Herzlich willkommen zu beiden Abenden! Ihr Ralf Musold

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25.03.2015,ÖKUMENISCHISCHER KREUZWEG der Jugend 

Mittwoch um 18.00 Uhr in der Stadtkirche

EINLADUNG FÜR JUGENDLICHE

Im Fokus: das Kreuz“, so lautet der Titel des Ökumenischen Kreuzweges der tl_files/stadtkirche/allgem aus dem Netz genehmigt/Kreuzweg 2015.JPGJugend 2015. Im Zentrum, im Leben, im Sterben: das Kreuz. Es ist schwer,  Leid  und  Tod zu fokussieren, denn man kann die Aufmerksamkeit auf Leidende lenken, aber man kann sie dabei auch bloßstellen. Wir wollen mit den Bildern von Pablo Holger Hirndorf, die im Original im Dom von Bücken in Niedersachsen zu sehen sind, zum Verändern ermutigen, zum Hinsehen animieren, ja zum Mitleiden und Handeln aus Liebe.

Wir laden alle Jugendlichen auch in diesem Jahr ein, den ökumenischen Kreuzweg miteinander zu beten.  In ökumenischer Verbundenheit wollen wir den Kreuzweg miteinander feiern, beten, reflektieren. In unseren Nachgesprächen bei einem schlichten Essen in der Passionszeit werden wir mit den Jugendlichen der Nachbargemeinden in den Blick nehmen: Kreuz und quer - ein Weg mit dem Kreuz.

Das ökumenische Kreuzweggebet der Jugend konfrontiert den Kreuzweg Jesu und den Tod Jesu mit unserem eigenen Lebensweg und dem Weg unserer Gesellschaft heute, denn vom Bewusstsein des Todes am Ende unseres Lebens bestimmt sich, was Leben ist, und damit auch, was wir als Lebende sind.

   Herzliche Einladung! Ihr Ralf Musold

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01.03.2015, KÖPENICKS NEUE PFARRERIN...

Liebe Gemeinde,

im März werde ich meinen Dienst in Ihrer Gemeinde beginnen und ich nutze die Gelegenheit mich hier im Gemeindebrief kurz vorzustellen! Zuerst bedanke ich mich sehr herzlich, dass Sie mich als Pfarrerin gewählt haben! Ich bin gebürtige Hamburgerin, lebe aber schon seit über 30 Jahren in Berlin: In einem Pfarrhaus bin ich groß geworden. Als Kind wollte ich Engel von Beruf werden, als Jugendliche war ich von Gandhi sehr beeindruckt. Als ich meine Ferien zeitweise auf einem Biobauernhof bei Freiburg verbrachte und überlegte biologische Landwirtschaft zu lernen, riet mir die Bäuerin, ich sollte mich lieber um die „seelischen Gärten“ der Menschen kümmern. In Berlin und Heidelberg habe ich Theologie studiert und Gärten, “seelische Gärten“ und  die „Gärten der Religionen“ interessieren mich bis heute. Ich habe in verschiedenen Gemeinden und auch Grundschulen als Pfarrerin in Vikariat und Entsendungsdienst Erfahrungen gesammelt: in Berlin, Bad Freienwalde mit umliegenden Dörfern, im multireligiösen Birmingham in England und in der von Seen und Wäldern umgebenen Stadt Boras in Schweden.

In diesen Tagen verabschiede ich mich von der ev. Michaelsgemeinde in Berlin Schöneberg, in der ich gut acht Jahre als einzige hauptamtliche Person und Pfarrerin tätig war. Hier war es besonders wichtig, nahe an den Menschen zu sein: in Seelsorge und verschiedenen Gottesdiensten und Veranstaltungen, jungen und alten Menschen und auch gegenüber solchen,  die nicht mit der kirchlichen Tradition vertraut sind.  Aus diesem Anliegen heraus habe ich mit verschiedenen  Künstlern und Musikern die „Andacht anders“ entwickelt, die wir vierteljährlich, mal mit Kindern, mal mit Jugendlichen und Erwachsenen gtl_files/stadtkirche/Fotos eigene/Pfarrerin Marit von Homeyer.JPGefeiert haben. Mitmenschlichkeit zu  leben ist ein pastoraler Schwerpunkt für mich. Außerdem predige ich gerne.    

Nun  freue  ich mich darauf,  Sie  bald  in Begegnungen und Gesprächen  kennenzulernen  und  in der Stadtkirchengemeinde Köpenick mit ihren Predigtstätten wirken zu dürfen. Ich stelle mich Ihnen heute mit einem Foto vor. Wenn Sie mich unterwegs treffen, sprechen Sie mich gerne an und stellen Sie sich auch vor, so helfen Sie mir, in mein neues Wirkungsfeld hineinzuwachsen. Nach der kleinen, sehr überschaubaren Michaelsgemeinde wird das eine große Aufgabe für mich sein und ich freue mich sehr darauf, mich im Team mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern zu engagieren und Menschen von der Wiege bis zur Bahre zu begleiten. Zusammen mit meiner Mutter werde ich, wenn alles gut geht, im Februar zu Ihnen nach Köpenick ziehen. Eine schöne Wohnung haben wir schon in Aussicht! 

   Es grüßt Sie Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

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23.02.2015, MONTAGABEND FÜR ALLE

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19.30 Uhr, Gemeindehaus Am Generalshof 1 A 

 

Weihnachten mit Union – Eine Art Weihnachtsfeier“


Dazu war der Film des rbb zu sehen:

'Weihnachten An der alten Försterei'

mit Pfr. i.R. Peter Müller

„Wie die Jungfrau zum Kinde!“ So antwortet manchmal Pfarrer Peter Müller, wenn er gefragt wird, wie er zum 1. FC Union im Stadion "An der Alten Försterei" und zum Weihnachtssingen kam. Wie die Jungfrau zum Kinde – das ist die Brücke zur Weihnachtsgeschichte, nach der die Mutter Jesu nicht ahnte, wie sie zu diesem Kinde kommen sollte. „Kein Mann, sondern Gott selber hatte das Entscheidende getan. Und Maria hatte keine Vorstellung davon, warum gerade sie, eine junge Frau vom Lande, auserwählt worden war, den Retter der Welt auf diese Erde zu bringen.“

Pfarrer Müller hat uns erzählt, was alles seit der Zeit passierte, als bei ihm im Jahr 2004 das Telefon klingelte, und aus dem Weihnachtssingen zunächst im Stadion eine Weihnachtsfeier und dann eine Feier mit ausgelegter Weihnachtsgeschichte wurde.

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Dazu ist ein wunderbares Buch erschienen: „23.12. Neunzehn Uhr – Weihnachtssingen“, edition else, Berlin, 1. Auflage 2013. Lesen Sie dieses oder besser besuchen Sie den Montagabend mit unserem legendären Fußballpfarrer!

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26.01.2015, MONTAGABEND FÜR ALLE

19.30 Uhr, Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

Demenz mit Hoffnung begegnen“ mit Pfr. i.R. Peter Müller

Herzliche Einladung zu einem thematischen Filmabend mit anschließender Diskussion mit Pfarrer Peter Müller zum Thema Demenz und Alzheimer! Dazu ein Ausschnitt aus einem Interview mit der Regisseurin des Films:

„Frau Rosentreter, wie kamen Sie auf diese Idee? - Meine Familie und ich haben 9 Jahre meine Großmutter, die an Alzheimer erkrankt war, gepflegt, 7 Jahre in der Häuslichkeit, 2 Jahre im Heim. Im Heim habe ich beobachtet, wie die Menschen immer gerne vor dem Fernseher geparkt werden, aber mit dem herkömmlichen Fernsehprogramm völlig überfordert sind und sich in ihre eigene Welt zurückziehen. Da ich aus der Filmbranche komme, bin ich schnell auf die Idee gekommen, Filme für Menschen mit Demenz zu machen, die keine komplexen Handlungen aufweisen, sondern Bilder die Erinnerungen wecken und zum Gespräch einladen.

Wenn Sie einen demenzkranken Menschen betreuen, dann wissen Sie, wie kostbar die Augenblicke werden, in denen es gelingt, eine Tür aufzustoßen in die Welt desjenigen, der sich Schritt für Schritt aus der unsrigen verabschiedet. 

Mit diesem Film lernen Sie, Ihren demenziell veränderten Angehörigen und sich selbst ein wenig besser zu verstehen. Wir stellen dabei nicht die medizinischen oder pflegerischen Aspekte in den Vordergrund, sondern bleiben auf der Beziehungs- und auf der Gefühlsebene – denn nur hier findet sich die Brücke in die Welt der Betroffenen.“

   Willkommen! Ihr Ralf Musold

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WUNDERSCHÖNE WEIHNACHTEN 2014

"Geben ist seliger denn Nehmen!" (Apostelgeschichte 20, 35)

 

Und sie nahmen die Schwachen auf und halfen ihnen und bereiteten  Freude.

Sie selber wurden durch die strahlenden Kinderaugen belohnt.

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Nun ist Weihnachten vorbei und das neue Jahr hat begonnen. Am 11.12.2014 fand im Salvador-Allende-Haus ein Weihnachtsfest für die dort wohnenden 100 Kinder statt. Vorher wurde ein Aufruf von der Bürgerinitiative "Welcome refugees!" gestartet und gebeten, von allen Bereichen Weihnachtsschuhkartons für jedes Kind zu packen.

Beteiligt haben sich: Bürger des Allende-Viertels, die Montessori-Schule Köpenick, die Ev. Stadtkirchengemeinde Köpenick, die Ev. Schule Köpenick,  Konfirmanden, Kinder des Religionsunterrichts, die Chorvereinigung Köpenick mit einer großzügigen Spende, das Kinderhilfswerk mit Naschwerk. Selbst Real in Gosen steuerte  mit einem großen Paket Schokokugeln etwas bei.  Aus unserer Gemeinde haben Kinder vom Religionsunterricht 10 Schuhkartons, die Konfirmanden 20 Kartons gepackt und Familien aus unseren Regionen waren mit 25 Schuhkartons dabei. Allen ein ganz großes DANKESCHÖN. Auch an Pfrn. Anke Schwedusch-Bishara und ihre Konfirmanden. Sie haben beim Päckchenverteilen ganz groß geholfen.

 

Für mich war die große Hilfsbereitschaft überwältigend. In die strahlenden, aufgeregten Kinderaugen zu sehen war eine Wohltat. Sie bekamen ihren Schuhkarton und schwtl_files/stadtkirche/Fotos eigene/Weihnachtsfest 1.JPGụppdiwụpp waren sie mit ihrem Geschenk auf ihrem Zimmer verschwunden. Nach 1 ½ Stunden war dann die Feier vorbei und die Freude groß. 

Im Jahr 2015 hoffen wir weiterhin auf Ihre große Unterstützung um den in Not geratenen Mitmenschen aus fernen Ländern zu helfen.

Es wird bestimmt wieder eine Schuhkartonaktion für unsere Köpenicker Flüchtlingskinder geben. Ich freue mich jetzt schon auf Ihre Beteiligung!

 

 

 

   Marianne Graupe „Beauftragten für die Arbeit mit Asylsuchenden“ am Runden Tisch Allende 1

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1. Advent 2014

Verein zur Förderung der Ev. St.-Laurentius-Stadtkirchengemeinde Berlin-Köpenick e.V.


Liebe Gemeindeglieder und Freunde, tl_files/stadtkirche/Foerderverein/FV-Logo.jpg

traditionell fand auch im vergangenen Jahr unser Basar am 1. Advent statt. Wir hatten diesmal Anregungen unserer Helferinnen und Helfer gesammelt und umgesetzt, die in einer Nachlese für den Basar 2013 zur Sprache kamen. So haben wir verstärkt im Vorfeld mit speziellen Flyern, Plakaten, einem neuen Transparent am Eingangsportal und mit der Ankündigung in der Lokalpresse die Werbung intensiviert.

In harmonischer vorweihnachtlicher Atmosphäre bummelten die Besucher nach dem Familiengottesdienst durch unsere Stadtkirche und nutzten die kulinarischen Angebote, betrachteten die Krippenausstellung, fanden liebevoll hergestellte Handarbeiten und vieles mehr. Wir alle fanden  Gelegenheit zu interessanten Gesprächen und konnten auch neue Kontakte knüpfen.

Von der großen Spendenbereitschaft sowohl der Gemeindeglieder als auch Außenstehender wurden wir überrascht und beglückt. Allein der Reinerlös des Basars von rund 1500 Euro, der diesmal für die Anschaffung einer Turmuhr bestimmt war, übertraf alle unsere Erwartungen. Hinzu kamen beträchtliche Geldspenden in der nachfolgenden Adventszeit für diesen Zweck.

Im vergangenen Jahr war der Erlös des Basars zur Anschaffung ei-nes neuen Läufers für den Mittelgang der Stadtkirche bestimmt worden. Wir haben dafür ein günstiges Kostenangebot und werden es  dem GKR vorlegen.

An dieser Stelle richten wir unseren herzlichen Dank an die aktiven Helferinnen und Helfer aller Altersgruppen, die den gelungenen festlichen Basarnachmittag mit ihrer Tatkraft ermöglicht haben und an die Gemeindeglieder für die zahlreichen Sach- und Geldspenden.

Am 1. Advent, dem 29.12.2015, wird es um 17 Uhr in der Sonntagskonzertreihe in der Stadtkirche Köpenick ein Benefizkonzert zugunsten der Turmuhr geben. Für eine "Bläsermusik im Kerzenschein" ist das Ensemble GoBRASS des Bundespolizeiorchesters angefragt.

So sind wir zuversichtlich, dass unsere Stadtkirche im Mai des Jahres 2016 zum 175. Jubiläum ihrer Weihe mit  einem neuen Läufer geschmückt und ihr Turm - endlich - mit einer Uhr ausgestattet sein wird. 

   Dr. Barbara Schwantes

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