Stadtkirche > 2016 aus dem Gemeindeleben

2016_________________________________________________________________________________

16.10.2016 SONNTAGNACHMITTAG FÜR ALLE

um 15 Uhr Friedhofswanderung mit Dr. Friedrich Winter – Treffpunkt am Haupteingang.

Auf unserem Stadtfriedhof sind nicht nur bekannte Köpenicker Bürger beigesetzt  worden, die eine Rolle im öffentlichen und wirtschaftlichen Leben gespielt haben, sondern auch eine Reihe von Pfarrerinnen und Pfarrern, deren Gräber bis heute gepflegt werden. Die Bibel meint: „Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach“ (Hebräer 13, Vers 7). Darüber wollen wir miteinander sprechen und uns am Sonntagnachmittag zusammen finden, um über den Friedhof zu wandern und nach über 15 Gräbern von Pfarrerinnen und Pfarrern Ausschau zu halten. Wir hoffen auf mildes Wetter, können uns am Herbstlaub erfreuen und im Fachwerkhaus bei einer Tasse Kaffee die Friedhofswanderung ausklingen lassen.

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04.10.2016 GEMEINDEVERSAMMLUNG

am Dienstag, um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Generalshof 1A

Liebe Wählerinnen und Wähler, zwölf Gemeindeglieder ließen sich in diesem Jahr als Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl gewinnen. Sie sind geeignet und bereit; Älteste zu werden. Sie nehmen am Leben der Gemeinde teil, halten sich zu Gottes Wort und Sakrament, richten ihr Leben am Evangelium von Jesus Christus aus und sind urteilsfähig in Sachen innerer und äußerer Lage der Gemeinde. An diesem Abend wird der Gesamtwahlvorschlag bekannt gemacht. Sieben Kirchenälteste sind zu wählen. Näheres zum Verfahren durch unseren Wahlleiter, HerrnDr. jur. Daniel Mundil.

Wofür stehen unsere Kandidat*innen? Fragen Sie nach! Bei unserer Gemeindeversammlung haben Sie die Möglichkeit, Ihre Kandidatinnen und Kandidaten näher kennen zu lernen, um Ihre Interessenvertreter wählen zu können. Die Vorstellung unserer Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt auf den folgenden Seiten im Lauren-tiusboten sowie auf der Homepage. Sie präsentieren sich Ihnen auch in vier Gottesdiensten. (Wann und wo erfahren Sie auf Seite 10/11)

Die Möglichkeit der Briefwahl besteht. Der 23.11.2016 ist der letzte Tag, einen Antrag auf Briefwahl in der Gemeinde zu stellen. Vom 30.10. bis 14.11.2016 liegt das Wahlberechtigtenverzeichnis zu den regulären Öffnungszeiten in der Küsterei aus.

Der Erste Sonntag im Advent,27.11.2016, ist Wahltag. Sie haben bis zu sieben Stimmen zu vergeben. Wann und wo Sie wählen gehen können, steht auch auf Ihrer Wahlbenachrichtigung. Am Wahlsonntag können Sie um 18.00 Uhr im Gemeindehaus Am Generalshof 1A, 12555 Berlin, an der öffentlichen Auszählung teilnehmen. Ich wünsche Ihnen eine gute Wahl.

   Ihr Pfarrer Ralf Musold

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26.9.2016 MONTAGABEND FÜR ALLE:

 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus AmGeneralshof 1A:

mit Pfr. i.R. Michael Wohlfarth: „HEILE WELT – Berliner Erzählungen“ - Lesung und Gespräch

„Ein Autor zieht nach Berlin, um dort große graue Panthersprünge zu machen. Über die Mauer, den Stacheldraht. Dazu singt er Psalmen und macht ausgedehnte Stadtwanderungen. Wie früher, als die Stadt noch wirklich geteilt war und Mauer und Stacheldraht keine Metaphern waren, sondern die Wirklichkeit eines Krieges, den wir als den kalten in Erinnerung behalten – oder nicht? Dabei begegnet er seinen Figuren, den Musikanten unter den Brücken, den Hochstaplern in den goldverzierten Kaufhäusern, den Armen im Osten und im Westen, der Autorenbande und der sagenumwobenen Moderatorin. Und er trifft auf seinen Freund mit dem berühmten russischen Dichternamen, der in der Lage ist, Schicksale zu verbinden. Und noch immer hört er das geisterhafte Rauschen der U- Bahn im tiefen Schacht beim Einkaufen von Brot und Brötchen um die Ecke in der Brunnenstraße, damals als die Mauer gerade fünf Jahre alt war und in deren unmittelbarer Nähe die Kinder das Laufen gelernt haben.“ (Michael Wohlfarth)

Der Filmwissenschaftler Prof. Martin Wiebel sagt zu unserem Autor über seine Erzählungen: „Ich glaube, Ihr Text ist in der Mischung von satirischen Elementen, lyrischen Passagen, kabarettistischen Überhöhungen, aggressiver Klage – geschrieben in einer fast expressionistischen Sprachgewalt – ein vollständiges Unikat.“

   Herzlich willkommen! Pfarrer Ralf Musold

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18.9.2016 ANDACHT ANDERS IM SEPTEMBER:

 um 18 Uhr in der Nikolaikapelle zum Thema „Mensch und Tier“

Wir feiern eine Andacht anders  zum Thema

" Mensch und Tier" mit Geschichten von Ingrid Mägdefrau, mit musikalischen Überraschungen.

Die Teilnehmenden werden in der Andacht eingeladen, zuzuhören, zu schauen und sich an einer kleinen Aktion kreativ zu beteiligen. Junge, ältere und alte Menschen sind herzlich eingeladen.

   Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

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17.9.2016  FAIRES FRÜHSTÜCK DES WELTLADENS:

von 10-14 Uhr im „Amadeus“  Bahnhofstraße 9

Ein "Highlight" zur Fairen Woche in Berlin: der Weltladen Köpenick lädt zum Fairen Frühstück ein. Die Produzentenvertreterin Mona Bouazza ist zu Gast und wird die Arbeit von Fair Trade Lebanon vorstellen. Grußworte sprechen u.a. Stadtbezirksbürgermeister Igel, Pfarrer Musold. Begleitet wird das Frühstück von Musik auf einer afrikanische Harfe, der Kora.

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ÖKUMENE UND PARTNERSCHAFT

An den Sommerfesten der beiden Köpenicker Flüchtlingsheime – Salvador-Allende-Heim und Übergangswohnheim in der Alfred-Randt-Straße - war unsere Kirchengemeinde sehr engagiert und erfolgreich beteiligt.

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tl_files/stadtkirche/Asylbewerberheim/2016 Kindersommerfest Allende 1.jpg

 

 

Beim Sommerfest des Übergangswohnheimes am 9. Juli wurden unter der sachkundigen Anleitung von Marianne Graupe mit großer Begeisterung von Jung und Alt Stoffbeutel mit Blättern dekoriert und mit vielen bunten Farben besprüht; die Farben reichten in Anbetracht des Andrangs kaum aus. Auch Flüchtlinge haben fleißig beim Bügeln der Taschen mitgeholfen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Nur der Wind ließ manche Blätter davon fliegen.

 

Beim Sommerfest des Allende-Haus am 20. Juli wurden sozusagen „am laufenden Meter“ Waffeln gebacken und Zuckerwatte gedreht. Beides fand reißenden Absatz.

Frau Graupe und Frau Dannowski sei dafür besonders gedankt. Ebenso den vielen engagierten Helfern am Stoffbeutel-Stand.

 

 

Seit über einem Jahr besteht eine freundschaftliche Verbundenheit zu einer koptisch-orthodoxen Flüchtlingsfamilie in Hellersdorf. Es besteht der Wunsch und die Anregung von deren Seite, dass sich unsere Kirchengemeinden kennen lernen. Wir sind herzlich eingeladen, einmal an einem Gottesdienst dort teilzunehmen. Der Gottesdienst findet immer sonntags um 10 Uhr in der St. Antonius und St. Shenouda-Kirche in Lichtenberg statt.

Wer Interesse hat mitzukommen, melde sich bitte bei Frau von Homeyer, Tel. 65495358, oder Frau Witte, Tel. 60958993.

   Heidi Witte, für den Ausschuss für Ökumene und Partnerschaft

 

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27.06.2016 MONTAGABEND FÜR ALLE um 19.30 Uhr Gemeindehaus Am Generalshof 1A

„Diakone berichten: Ich würde es wieder werden.“

Lesung und Gespräch - mit Diakon Hans Zinnow:

Diakon Hans Zinnow berichtet in seinem neuesten Buch vom Werden und Wirken evangelischer Diakoninnen und Diakone, die in den Jahren der deutschen Teilung ihre Ausbildung im Johannesstift Spandau bzw. in der Stephanusstiftung in Weißensee absolvierten und dann engagiert in Gemeinden, kirchlichen Werken, im pastoralen Dienst, in der Seelsorge und Spezialseelsorge oder in der Sozialarbeit wirkten. Verschiedene Lebenswege werden uns vorgestellt werden, die die Gemeinsamkeit haben, den gewählten kirchlichen Beruf als ein Lebensengagement, ja eine persönliche Berufung, verstanden und verwirklicht zu haben.

Reichlich Zeitkolorit wird uns begegnen; Erlebtes kommt zurück: namentlich Ost-West-Konflikt, Bedrängung der Kirche im Realsozialismus, Inhaftierung und Mauerbau, Anpassung und Widerstand, die Folgen der 68er Bewegung, Bausoldaten und Schwerter zu Pflugscharen, alltägliche Diskriminierung von Christinnen und Christen in der DDR, aber auch Erinnerungen an Rüstzeiten und Gesprächskreise, deutsch – deutsche Treffen von Partnergemeinden, Bücherschmuggel an der innerdeutschen Grenze, Bruderhilfe und Arbeit im Verborgenen, deutsch – deutsche Jugendbegegnungen in Ungarn und Reisen zu evangelischen Minderheitsgemeinden in Russland und Rumänien u.v.a

Nehmen Sie doch Teil an dieser Reise in die eigene Vergangenheit und vergewissern Sie sich Ihrer Gegenwart! Denn: „Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd ...“ (Christa Wolf). Herzliche Einladung zu diesem zeit- und lebensgeschichtlich interessanten Abend, der sehr viel mit uns selber zu tun haben wird. Trennen Sie sich nicht ab, bleiben Sie nicht sprachlos und kommen Sie! 

   Ihr Ralf Musold

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FESTGOTTESDIENST  St.-Laurentius-Stadtkirche Köpenick
29. Mai 2016

tl_files/stadtkirche/Ausstellungen/2016 Weihejubilaeum 175/1Buch zur Kiche.jpgvor 175 Jahren wurde die Stadtkirche Köpenick geweiht, d.h. feierlich in Gebrauch genommen. Der Name eines großen Heiligen und Märtyrers aus der der Zeit der römischen Christenverfolgung, Sankt Laurentius, wurde ihr gegeben. Am 29. Mai 2016 wollen wir diesen Tag feierlich und fröhlich begehen. Der Tag beginnt mit einem Festgottesdienst um 10.30 Uhr unter Mitwirkung der Laurentius-Kantorei. Die Festpredigt hält Herr Superintendent Hans-Georg Furian; unser Stadtbezirksbürgermeister, Herr Oliver Igel, wird ebenfalls Worte an uns richten. Empfang, Lesung, Kaffeestunde und Kindermusical werden diesen besonderen Tag komplettieren. Sie sind herzlich eingeladen!

Seit 1841 hat dieses markante Gebäude in Alt–Köpenick die Aufgabe, Menschen zu versammeln. Dieses Haus dient den Menschen beim Gottesdienst, zum Singen und Beten, bei Konzerten, Ausstellungen, Festen und als Raum der Stille. Es ist ein gastfreundlicher Ort. Diese Kirche will aber nicht nur den Menschen dienen, sie ist zugleich ein Stein gewordenes Zeichen der Ehrfurcht vor demjenigen, dem wir alles verdanken. Die Evangelische St. - Laurentius - Stadtkirche ist so eine Stätte der Ruhe, der Kultur und Bildung geworden, und ein Ort der Gemeinschaft zwischen Gott und uns Menschen.

Die Menschen, die die Kirche besuchen, kommen, weil sie etwas suchen, was sie ganz besonders hier zu finden hoffen, um mit Gott zu sprechen oder ihren eigenen Gedanken nachzusinnen.

Dieses Haus, dessen 175. Wiederkehr seiner Inbetriebnahme wir in diesem Jahr als Kirchweihfest begehen, lädt Suchende, Offene, Skeptiker, Spirituelle, Atheisten und Gläubige gleichermaßen ein. Am Altar ist der Tisch des Herrn gedeckt, hier wird sein Wort gelehrt, werden Menschen getauft und getraut und es wird um seinen Beistand gebetet. Freude und Leid werden hier geteilt und vor Gott gebracht, den Klängen der Orgel gelauscht, beeindruckende Chorkonzerte erlebt. Unsere Kirche ist eine Sie einladende Stätte, an der Sie wissen, dass Ihr Platz hier in St.-Laurentius-Köpenick ist oder in der sie umgebenden Kirchengemeinde sein könnte.

Wir hoffen sehr, dass der Festtag und die an diesem Tag der Öffentlichkeit zu übergebende Festschrift, die vom Förderverein der Stadtkirchengemeinde dankenswerter Weise erstellt wurde, Ihnen nahebringen, was uns wichtig ist in dieser Kirche, warum wir sie bewahren und mit geistlichem Leben erfüllen und was Sie hier für sich finden können.

Wir erbitten für die Kirche den Segen Gottes, und wir bitten um Gottes Segen für diejenigen, die darin ein und aus gehen werden.

   Ihre Pfr. Ralf Musold, Pfrn. Marit von Homeyer, Dr. Wolfgang Harder

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Zum Buch

Auf dem Gebiet der heutigen Altstadt Köpenick steht seit mehr als 800 Jahren eine Stadtkirche, die nach dem frühchristlichen Märtyrer St. Laurentius benannt wurde. Die Überlieferung beschreibt die ursprüngliche Gestalt als turmlose Basilika, die mehrfach umgebaut und repariert wurde und schließlich vor 171 Jahren einem Neubau weichen musste. Das 175-jährige Kirchweihjubiläum der Stadtkirche, wie sie heute in der Mitte der Altstadt zu sehen ist, bot Anlass, nicht nur die Geschichte dieses Bauwerks nachzuzeichnen, sondern einen Blick in die weiter zurückliegenden Jahrhunderte zu wagen. Obwohl die überlieferten Quellen zu Köpenick allgemein sehr dürftig sind, so dass nur Spuren gesucht und Fragmente zusammentragen werden konnten, ergibt sich zum Schluß doch ein aufschlußreiches und informatives Bild der Geschichte der Kirche, der Stadt Köpenick und ihrer Gemeinde. Anlässlich des 175. Jubiläums der Kirchweihe der neuen St. Laurentiuskirche nimmt die Kirchengemeinde zugleich Gelegenheit, die Ergebnisse Ihres christlichen Wirkens und und ihres ehrenamtlichen Engagements in den letzten fast 100 Jahre der Öffentlichkeit vorzustellen.

Das Buch wird mit Geleitworten von Bischof Dr. M. Dröge, Bezirksbürgermeister O. Igel, Superintendent H.-G. Furian, Ralf Muslod, Marit von Homeyer, Dr. Wolfgang Harder eröffnet und mit einem Nachwort von Stefan Förster für den Heimatverein Treptow-Köpenick e.V., in dessen Reihe "Hausgeschichte(n)

Es erscheint Anfang Juni 2016

Reihe "Hausgeschichte(n) aus Treptow-Köpenick", Band 6

Ausführliche Informationen im Internet unter:

http://www.trafoberlin.de/veranstaltungen_und_lesungen.html

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Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 175. Kirchweih-jubliläum der neuen Kirche wird am 29. Mai 2016 die offizielle Buchpremiere stattfinden. Ausführliche Informationen finden Sie ab dem 15. Mai 2016 im Internet unter http://www.trafoberlin.de/veranstaltungen_und_lesungen.html oder auf den Internetseiten des Heimatvereins Treptow-Köpenick e.V.

 

http://www.heimatverein-koepenick.de/ und des Vereins zur Förderung der Ev. St. Laurenti-us-Stadtkirchengemeinde Berlin-Köpenick e.V. http://www.stadtkirche-koepenick.de/verein.html

 

Ausführliche Informationen zum Inhalt des Buches finden Sie unter http://www.trafoberlin.de/veranstaltungen_und_lesungen.html

Vorbestellungen beim Verlag sind ab sofort möglich. Bestellung über jede gute Buchhandlung

oder direkt beim Verlag:

trafo Literaturverlag, Finkenstraße 8, 12621 Berlin,

Tel.: 030/612 99 418, mail: info@trafoberlin.de

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Die 16. Nacht der offenen Kirchen um 20:00 Uhr St.-Laurentius-Stadtkirche Köpenick
15.Mai 2016

tl_files/stadtkirche/Nacht der offenen Kirchen/2016 05 15 Musikalische Andacht zu Mechthild von Madgeburg.JPG

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MONTAGABEND FÜR ALLE Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

25. April 2016, 19.30 Uhr.

"Werthaltungen und Lebensorientierungen von Konfessionslosen"

mit Pfarrer Hartmut Scheel:

Pfarrer Hartmut Scheel ist Kreispfarrer zur besonderen Verfügung im Kirchenkreis Lichtenberg-Oberspree. Seine Aufgabe besteht darin, für der Kirche Fernstehende Konzepte zu entwickeln, wie Kirche auf sie zugehen kann. Im März 2016 hielt der Gemeindekirchenrat Köpenick unter Leitung von Pfarrer Scheel eine Klausurtagung zu dieser in die Zukunft weisenden Thematik mit missionarischer Dimension.

Den Hintergrund seiner Arbeit bildet die vom Kirchenkreis in Auftrag gegebene Studie "Werthaltungen und Lebensorientierungen von Konfessionslosen" des Sozialwissenschaftlichen Instituts (SI) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Der Pfarrer für Konfessionslose wird uns die Ergebnisse der Studie präsentieren und mit uns grundsätzliche und praktische Konsequenzen zur Gestalt unserer Gemeindearbeit diskutieren. Im Internet finden sich auf der Seite unseres Kirchenkreises www.kklios.de erste Präsentationen der Studie:

1. Die Präsentation von Oberkirchenrätin Petra-Angela Ahrens vom Sozialwissenschaftlichen Institut (SI) der EKD bei der SI-Jahrestagung am 29. Oktober 2015 auf Schwanenwerder und

2. die Präsentation von Frau Ahrens auf der Kreissynode des Kirchenkreises Lichtenberg-Oberspree am 10. Oktober 2015

Eine inhaltliche Vorbereitung auf diesen Abend ist jedoch nicht erforderlich. Wir freuen uns, wenn wir mit Ihnen diskutieren können, wie wir uns verändern wollen. Ihre Sicht ist wichtig! Sprechen Sie mit! Konfessionslose, Gemeindeglieder und Interessierte werden gern gesehene Gesprächspartner*innen sein.

   Herzliche Einladung zu diesem Montagabend! Ihr Ralf Musold

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DER 5. EINE WELT FACHTAG St.-Laurentius-Stadtkirche Köpenick

05.04.2016 Dienstag von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr,

Eine Welt ohne Hunger ist möglich

und Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an

Herrn Dr. Klaus Wazlawik

durch den Bürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel

 

Ich möchte auf zwei Besonderheiten hinweisen:

 

  1.  Es wird eine Wertschöpfungskette für Kakaobohnen vom Kleinbauern in West-Kamerun bis zum Weltladen, z.B. in der Bahnhofstraße, aufgezeigt und die Möglichkeit des persönlichen und gesellschaftlichen Einwirkens.
  2.  Herr Dr. Klaus Wazlawik erhält vom Bezirksbürgermeister das Bundesverdienstkreuz überreicht.

Was kann die Gesellschaft, was kann der Einzelne tun, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen? Wie kann Engagement, privat, politisch und auch gesellschaftlich funktionieren?

“Wir, die 10% auf dem Globus an Bevölkerung, wir besitzen 90% des Vermögens und wir brauchen nahezu 80% der Ressourcen, also unser Wohlstand begründet sich auf den Ressourcen ganz besonders der Entwicklungsländer Afrikas. Öl, die Erze - kein Handy kann funktionieren ohne diese Länder. Und hier müssen wir zu einer neuen fairen Partnerschaft kommen. Wir müssen neu teilen lernen.” (Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ZDF-Morgenmagazin, 08.06.2015)

Ich arbeite seit zwei Jahren mit Herrn Dr. Wazlawik zusammen. Seine Beharrlichkeit finde ich immer wieder beeindruckend. Er hat trotz großer Widerstände die langjährigen Erfahrungen aus dem konzilia-ren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung für Kirchen und Christengemeinden in den Lokalen-Agenda-21-Prozess und in die Struktur des Bezirks eingebracht. Wie ich von Frau  Isolde Schönstein  aus  Wien, die  den Antrag an den Bundespräsidenten gestellt hatte, erfahren habe, liegt die Begründung für die Auszeichnung in der Verbindung beider Prozesse. Durch seine vormalige berufliche Tätigkeit als Diplom-Ingenieur in der DDR und ab 1990 als Mitarbeiter im Bundesumweltministerium hat er für Innovationen das rechte Gespür, z.B. entstand durch seine Initiative der erste interkulturelle Garten in Köpenick und damit in Berlin.

Inzwischen bilden wir ein Arbeitsteam, das in verschiedenen Bereichen arbeitet, z.B. ökofaire Beschaffung, Arbeit für und mit geflüchteten und asylsuchenden Menschen und Zusammenarbeit zwischen den Religionen.

Man merkt, dass die Tätigkeit ihm weiter großen Spaß macht - und das im Alter von 76 Jahren.

tl_files/stadtkirche/Logos/Friede Gerechtigkeit Bewahrung der Schoepfung.JPG

 

 

Randolf Brückner - Ökumenische Initiativgruppe Eine Welt (OEIGEW) Treptow-Köpenick Ökumenisches    Büro Treptow-Köpenick, Allende 2 hilft e.V.,  Asyl in der Kirche Berlin e.V.

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14.03.2016 MONTAGABEND FÜR ALLE

19.30 Uhr - Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

mit Beate Barwich (Lesung) und Roland Hamann (Klavier)

„Propst Heinrich Grüber - Gerechter unter den Völkern“

Mit dem Namen Heinrich Grüber verbindet sich das Bild vom Barmherzigen Samariter, der dem unter die Räuber Gefallenen wider Erwarten hilft. Dieser Abend wird darüber hinausgehen. In der Lesung von Beate Barwich kommen namhafte Autoren zu Wort, um den „Zeugen pro Israel“ in Erinnerung zu rufen. Propst Heinrich Grüber hat nicht nur als Pfarrer der Bekennenden Kirche in der Zeit des Kirchenkampfes bleibende Spuren hinterlassen. Er hat sich ebenso in der Ost-West-Konfrontation zur Zeit des geteilten Deutschlands für Friede und Versöhnung eingesetzt. Er war Europäer und Weltbürger. 

Die Auszeichnung mit dem Ehrentitel „Gerechter unter den Völkern“ durch den Staat Israel  ist Anlass genug, das große Thema von Christsein und politischer Verantwortung aufzugreifen und ihn zu würdigen.

Musikalisch wird dieser Abend von Herrn Roland Hamann am Klavier umrahmt. 

   Herzliche Einladung! Ihr Ralf Musold

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12.03.2016 CHORKONZERT IN DER HOFKIRCHE, 

Bahnhofstraße 9, um 17 Uhr (Swing, Chanson, Pop und Klassik mit dem „Friedrichshagener Hofküchenchor“ und dem Chor „TubeZ“) – veranstaltet vom Förderkreis für strahlengeschädigte belorussische Kinder

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Weltgebetstagsgottesdienst

04.03.2016  am Freitag, um 19.00 Uhr in der Bahnhofstr. 9 zur Ev.-Freikirchlichen Gemeinde in der Hofkirche

Anschließend wird nach guter Tradition zum landesüblichen Festmahl eingeladen.

   Sie sind alle herzlich willkommen!

02.03.2016   am Mittwoch, um 14.30 Uhr in die Freiheit 14, zur Reformierten Gemeinde

Senioren sind – auch wie in jedem Jahr- eingeladen.

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15.02.2016 MONTAG ABEND FÜR ALLE

 

Die Bürgerplattform und die Macht der Beziehungen

 

19.30 Uhr: Gemeindehaus Am Generalshof 1 A

 

mit Herrn Andreas Richter

 

tl_files/stadtkirche/Logos/somituns.jpgUnsere Stadtkirchengemeinde ist seit Anfang 2012 Mitglied der Bürgerplattform SO! MIT UNS Berlin-Südost. Sie ist damit eine von derzeit 17 Gruppen, das sind alle köpenicker Kirchengemeinden, einige Schulen, auch die Evangelische Schule Köpenick,  Kleingartenanlagen, Kitas, Bürgerinitiativen und Vereine des Bezirks, die sich zusammengeschlossen haben, um das Zusammenleben in dieser Stadt ganz bewusst mitzugestalten. Die Art, wie sie dies tun, nennt sich Community Organizing. Wörtlich kann man das aus dem Englischen in etwa übersetzen als: „eine Gemeinschaft zu organisieren“.

 

Organisiert werden dabei vor allem zwei Dinge: Erstens, dass Beziehungen zwischen Menschen entstehen, die sonst kaum oder gar nicht zueinander kommen. Vielfalt ist deshalb ein ganz wichtiges Element von Bürgerplattform. Und zweitens, dass diese verschiedenen Menschen miteinander Pläne für die eigenen Probleme schmieden, selbst Lösungen entwickeln und auch selbst in Aktion treten, damit diese Lösungen umgesetzt werden.

 

Auf diese Weise hat die Bürgerplattform schon Einiges erreichen können: die Ansiedlung der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Schöneweide, das Verbot, Arztpraxen in Berlin aus schlechter versorgten Bezirken wegzuziehen, oder auch dichtere Straßenbahntakte in Köpenick. Dabei werden auch die Bande zwischen den Menschen stärker, die gemeinsam für etwas gekämpft haben. Man kennt sich besser, vertraut sich zunehmend, packt vielleicht sogar größere Themen gemeinsam an, die man bisher glaubte, gar nicht stemmen zu können.

 

Die Art und Weise, wie in der Bürgerplattform Beziehungen und Brücken zwischen Menschen gebaut werden, die sich zuvor fremd sind, und wie dann gemeinsam Möglichkeiten gesucht werden, um durch gemeinsames Handeln Probleme in Angriff zu nehmen, kann helfen, die aktuelle Verunsicherung ein Stück zu überwinden und unsere Stadt zusammenzuhalten.

 

  Herzlich willkommen! Ihr Ralf Musold

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14.02.2016 um 17.00 Uhr in der Nikolaikapelle

 

tl_files/stadtkirche/Logos/Andacht anders.JPG

 

Eine meditative Andacht zum Thema:

Die Liebe - in Liedern und Musik , in Lyrik und …im Hohelied Salomos

Die Andacht gestalten:

Olaf Garbow (Gesang, Percussion, Gitarre, Maultrommel u.a. ); Christine Kahlau  (schreibt seit Mitte der 80ger Jahre Lyrik und trägt Lesungen in Verbindung mit Livemusik vor. Ihre Lesekonzerte sind überall dort zu hören, wo Menschen sich Zeit und Muße nehmen hin zu hören.) Miriam Bondi (Gesang &  Percussion) und Pfarrerin Marit von Homeyer. Herzlich Willkommen!

Wenn Sie auch Interesse haben einmal eine Andacht anders mit zu gestalten, und ein Thema, ein Bild oder Musik mit einbringen wollen, melden Sie sich gerne bei mir!

   Pfarrerin Marit von Homeyer: T. 34540824

 

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12.02.2016 BUSAUSFLUG für Senioren:

am Freitag, ab 8.30 Uhr bis ca. 19.30 Uhr: „Prignitzer Spezialität: Knieperkohl“. Anmeldung und Näheres im Kirchbüro, Kosten: 50 €

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08.02.2016 GEMEINSAM ÜBER GRENZEN im Gemeindehaus Am Generalshof 1A

Fluchtpunkt Deutschland - Gemeinsam über Grenzen

Wir laden ein zu einem thematischen Abend mit Dr. Chris Hewer zum Thema „Die Frau im Islam“

19 - 20.30 Uhr in das Gemeindehaus Am Generalshof 1A (Dransfeldhalle, Paterre)

Dr. Chris  Hewer ist  Christ und  hat in Gemein den  und  Moscheen  vor  allem in England und Irland über 30 Jahre Erfahrungen  zum Thema "christlich-islamische Beziehungen" gesammelt. Er  beginnt  mit einem Vortrag, dann haben wir Gelegenheit  mit  ihm über "die Frau im Islam" ins Gespräch zu kommen.

   Sie sind herzlich dazu eingeladen!  Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

 

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25.1.2016 MONTAGABEND FÜR ALLE im Gemeindehaus Am Generalshof 1A

um 19.30 Uhr mit Vikarin Katharina Loh: Film und Diskussion

David Sieveking zeigt die letzten Lebensjahre seiner eigenen Mutter Gretel, die an der Alzheimer-Krankheit erkrankt ist, Nachdem Davids Vater Malte seine Frau viele Jahre betreut hat. kommt er an die Grenze seiner Belastbarkeit. David zieht wieder ins elterliche Haus ein, damit sein Vater Urlaub in der Schweiz machen kann.

Anschließend kamen wir miteinander darüber ins Gespräch!

  Ihre Katharina Loh

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19.01.2016 GEMEINSAM ÜBER GRENZEN im Gemeindehaus Am Generalshof 1A

um 19.30 Uhr mit Diak. Hans Zinnow

Flucht punkt Deutschland - Gemeinsam über Grenzen

Streiflichter einer Osteuropareise

Hans Zinnow aus Müggelheim schilderte seine Eindrücke aus der im Oktober 2015 unternommenen Privatreise. Die Reise führte ihn durch Tschechien, die Slowakei, Ungarn und Österreich. Herr Zinnow konnte an Kontakte anknüpfen und diese auffrischen, die während seiner langjährigen Tätigkeit u.a. im Diakonischen Werk und in der Arbeitsgemeinschaft Missionarischer Dienst bei internationalen Zusammenkünften geknüpft wurden. Es ist damit ein interessantes Stimmungsbild über Menschen in diesen Ländern zu erwarten, dabei wird auch die Sicht auf die Flüchtlingssituation angesprochen.  Dr. W. Harder

   Ihre Pfarrerin Marit von Homeyer

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