Stadtkirche > 2017 aus dem Gemeindeleben

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01.10.2017   Wir feierten in unseren Predigtstätten das Erntedankfest

Dank der reichlichetl_files/stadtkirche/Asylbewerberheim/2017 Erntefest im Uebergangsheim A2.JPGn Spenden aus den Evangelischen Gemeinden, der Stadtkirche Köpenick, der Friedrichshagener Kirchengemeinde und der Hofkirche Köpenick konnten wir am 06.10.2017 mit einem Teil der Erntegaben ein Erntefest im Übergangswohnheim feiern. Es wurde mit den Bewohnerinnen gekocht und mit allen gemeinsam gespeist.

Die Übergabe der Erntegaben wurde bildlich festgehalten.


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01.09.2017 Schultüten basteln im Übergangswohnheim im Allendeviertel 2

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Die Schultüten wurden zusammen mit Kindern und Eltern geflüchteter Familien und Mitgliedern unserer und der Hofkirche Köpenick mit Begeisterung und Eifer gebastelt und dekoriert. Verena Ginolas und Marianne Graupe bereiteten alles für die Bastelaktion vor.

 

 



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9 selbst gebastelte Schultüten konnten dann voll gefüllt überreicht werden.
Spenden dafür kamen aus der Evangelischen Christophorus-Kirchengemeinde Friedrichshagen. Organisiert wurde die Spendenaktion durch Melody, von "Ikarus" (Sozialdiakonisches Stadtteilzentrum Karlshorst).

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29.04.2017

KINDER- UND FAMILIENFEST für Flüchtlingsfamilien und Gemeinde

von 14-18 Uhr im Garten der Nikolaikapelle

Wir wollen im Garten der Nikolaikapelle (bei schlechtem Wetter in der Kapelle) ein Kinderfest mit Flüchtlingsfamilien, die in Kontakt zu Gemeindemitgliedern stehen, feiern. Auch sind Familien der Christenlehrekinder unserer Gemeinde herzlich eingeladen. Herr Johannes Steude, der neue Gemeindepädagoge, ist auch dabei. Ein gemeinsamer Abschluss mit Singen soll den Tag beschließen. Wir backen  Waffeln, stellen Getränke bereit, sorgen für das leibliche Wohl, freuen uns aber auch über Spezialitäten aus fernen Ländern. Die Kinder können malen, spielen und basteln. Für Unterhaltung wird ein Clown vom „Theater der Clowns“ mit Luftballonmodellage und Seifenblasenaktion sorgen.

   Für den Ausschuss Ökumene und Partnerschaft:

   Marit von Homeyer, Marianne und Gerd Graupe, Heidi Witte

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24.04.2017 MONTAGABENDE FÜR ALLE 

im Gemeindehaus Am Generalshof 7

„Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution“

mit Peter Wensierski

Die friedliche Revolution in der DDR und der Fall der Mauer sind mit prominenten Namen verbunden. Die heutige Bundeskanzlerin Angela Merkel war dabei, auch der unlängst aus dem Amt geschiedene Bundespräsident Joachim Gauck. Lothar de Maizière, der letzte Volkskammerpräsident ist ebenso in Erinnerung wie die Intellektuellen Bärbel Bohley, Richard Schröder oder Jens Reich.

Wer kennt dagegen die Namen der jungen Menschen aus Leipzig, die 1988 und 89 ihre Unzufriedenheit mit dem Staat mutig in die Öffentlichkeit trugen? Friedensgebete, illegal verteilte Handzettel und vor allem die heute berühmten Montagsdemonstrationen waren ihre Mittel, den Herrschenden ihre Forderungen vorzutragen. Diese Aktionen gingen aus von der Leipziger Nikolaikirche und begründeten eine machtvolle Widerstandsbewegung. Zehntausende von Demonstranten trafen sich Woche für Woche in der Innenstadt und trugen durch ihre schiere Menge dazu bei, die Staatsmacht in die Knie zu zwingen. Die Organisatoren waren damals Anfang 20, politisch interessiert, mutig und fest entschlossen, den Staat von innen heraus zu verändern. Nach der Revolution kehrten sie in ihr bürgerliches Leben zurück und verschwanden aus der Öffentlichkeit.

Der SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski hat sie besucht und ihren Erinnerungen zugehört. Geschichten über illegale Druckwerkstätten wurden ihm erzählt, über Schikane durch die Stasi und über nächtlichen Flugblatt-Transport. Aber auch von besetzten Häusern ist die Rede, von wilden Partys und von Liebesgeschichten. Daraus ist ein Buch geworden, das die Geschichte des Umsturzes von der Basis her, aus einem persönlichen Blickwinkel erzählt. Und es nennt die Namen und zeigt die Bilder derer, die damals den Stein ins Rollen brachten. "Die unheimliche Leichtigkeit der Revolution" ist zur Leipziger Buchmesse im März bei dva erschienen. Der Autor ist am Montag, 24. April, beim "Montagabend für alle" in unserer Gemeinde zu Gast um aus seinem Buch zu lesen und mit den Zuhörern zu diskutieren. Beginn ist um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Am Generalshof 7.

   Barbara Naumann

 

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 07.03.2017

GEMEINSAM ÜBER GRENZEN

Fluchtpunkt Deutschland

„Asyl – Dialoge“ der Bühne für Menschenrechte um 18.00-20.00 Uhr

im Rathaussaal des Rathauses Köpenick (2.OG)

Achtung: Nicht in der Dransfeldhalle, am Generalshof 1a.


"Es ist, als ob das Schauspiel-Ensemble das Publikum direkt anspricht, ihnen die Hand reicht und sie rein zieht in eine Welt, die sie von nun an nicht mehr kalt lassen wird: verwickelt,tl_files/stadtkirche/Clips/Gemeinsam ueber Grenzen.JPG verschlungen, verbunden und vernetzt mit den Heldinnen und Helden der Asyl-Dialoge.“

Die Asyl-Dialoge erzählen von Begegnungen, die Menschen verändern, von gemeinsamen Kämpfen in unerwarteten Momenten. Sechs Schauspieler und ein Musiker präsentieren wahre Ereignisse von geflüchteten Menschen und Helfern.

Eine Geschichte spielt zum Beispiel in Osnabrück, wo seit März 2014 ein breites Bündnis solidarischer Menschen bereits 37 Abschiebungen verhindern konnte und somit für viele bundesweit zum Vorbild wurde. Die Asyl-Dialoge entstanden durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen: dokumentarisches, wortgetreues Theater.

Im Anschluss findet noch ein Publikumsgespräch mit den Akteuren statt. Sie sind herzlich dazu eingeladen!

Nähere Informationen werden per Flyer zeitnah zur Aufführung noch ausgelegt. Der Eintritt ist frei, Spenden erwünscht!

   Pfarrerin Marit von Homeyer / Randolf Brückner

 

Gemeindeabend in der Nikolaikapelle

 

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Christel Koch hat mit Farbe, Pinsel und Pappen nachdenkliche Plakate über Mensch und Tier, Liebe und Hass, Gesundheit und Krankheit, Leben und Tod entstehen lassen.

Gerd Graupe zeigte diese Plakate auf der Leinwand und erzählte etwas über die Menschen, die diese Texte geschrieben haben. Wir haben uns darüber ausgetauscht.

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