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KÜSTER-UND LEKTORENSCHULUNG

 

Die Schulung der Küster*innen- und Lektor*innen findet am Sonnabend, dem 18. März 2017 von 10.00 - 12.00 Uhr in der Laurentius-Stadtkirche Alt-Köpenick statt. Interessierte melden sich bitte in der Küsterei oder sprechen mich an.

Das Wort Küster kommt vom lateinischen custos und bedeutet „Wächter“. In der Kirchengeschichte war es immer die Bezeichnung für den Kirchendiener oder Kirchenpfleger. In unserer Gemeinde organisiert die ehrenamtliche Küsterin oder der Küster den Gottesdienst im Vorfeld, sorgt für Blumenschmuck auf dem Altar, steckt die Liedertafel, bereitet das Heilige Abendmahl vor, begrüßt die Gottesdienstbesucher an der Tür, führt die Kollektensammlung durch u.v.a. In unserer Landeskirche lautet die Berufsbezeichnung für die hauptamtliche Verwaltungskraft im Gemeindebüro ebenso „Küsterin“ bzw. „Küster“.

Das Wort Lektor kommt aus dem Lateinischen und bedeutet: „Leser, Vorleser“. Man findet auch die Erklärung „Laie als Vorleser der biblischen Lesungen im christlichen Gottesdienst“. In unserer Gemeinde liest der Lektor bzw. die Lektorin Epistel und Evangelium, gibt die Abkündigungen bekannt, beteiligt sich zuweilen an den Fürbitten und der Abendmahlsfeier.

An einem Rüsttag wollen wir uns im Vorfeld des Gottesdienstes mit der Liturgie, d.h. dem geregelten Ablauf des Gottesdienstes, vertraut machen. Wir werden uns mit Texten und Gebeten auseinander setzen und uns im Vortragen üben. Auf gehaltene Gottesdienste blicken wir zurück und tauschen unsere Erfahrungen aus. Wir wollen den Gottesdienst zum zentralen Thema der Beratungen und Bemühungen in der Gemeinde machen. Möchten auch Sie an Gottesdiensten mitwirken oder interessiert Sie die Thematik, heißen wir Sie zu unserem Vormittag herzlich willkommen.

   Herzlich willkommen!  Ihr Pfarrer Ralf Musold 

 

 

ÖKUMENE UND PARTNERSCHAFT

Dank Ihrer großzügigen, vielfältigen Spenden konnten wir im Dezember drei Pakete an unsere Partnergemeinde in Hermannstadt schicken, deren Ankunft zu Weihnachten mit großer Freude und Dankbarkeit bestätigt wurde.

Der Inhalt wurde verteilt an das „Offene Haus“ (Straßenkinder-Projekt): „Das Ziel unseres Hauses ist, die Kinder und deren Erziehungsberechtigte zu fördern und zu begleiten, damit unsere Kinder sich zu eigenverantwortlichen und selbständigen Persönlichkeiten entwickeln können“ und das Roma-Projekt in der „Grünen Kirchenburg Hammersdorf“: „Zahnärztin Alina Voinea erklärt den Roma-kindern in Hammersdorf, wie Zähne gepflegt werden müssen. Das ist eines der vielen Bildungsangebote für Romakinder, die in den letzten zwei Jahren mit Sozialarbeitern und vielen ehrenamtlichen Helferinnen durchgeführt worden ist. Ein Höhepunkt 2015 waren die Berufsorientierungstage, in denen die Kinder von Fachleuten in deren Berufe eingeführt wurden und diese praktisch ausprobieren konnten“ (Bericht aus dem Hermannstädter Gemeindebrief 2015). Allen Spenderinnen und Spendern sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

Die Medikamentensammlung geht weiter. Bitte geben Sie Medikamente, die noch bis Ende 2017 verwendbar sein sollten, im Kirchbüro ab oder wenden Sie sich an Frau Witte, Tel. 030/60958993, 0171/2186836, Heide-LoreWitte@gmx.net.

   Heidi Witte für den Ausschuss „Ökumene und Partnerschaft“

 

 

PARTNERTREFFEN IN RUMÄNIEN 2015

Mitte Mai reiste eine Delegation unserer Gemeinde nach Hermannstadt, um die seit langem bestehenden Kontakte aufzufrischen und eine reguläre Gemeindepartnerschaft zu vereinbaren. Bereits vor etwa 25 Jahren entstanden erste Besuchskontakte, die recht kontinuierlich durch Hilfstransporte aufrecht erhalten wurden. Dies ist in den letzten Jahren in den Hintergrund getreten - es gibt in Rumänien inzwischen die meisten Waren im Handel - sofern das Geld dafür vorhanden ist.

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Wir wurden sehr gastfreundlich aufgenommen und konnten Eindrücke von den vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde gewinnen. Einen sehr großen Umfang nehmen dabei diakonische Aufgaben ein. Anders als bei uns ist die Diakonie keine eigene gemeindeübergreifende Organisation. Die Kirchgemeinde hat nach der Wende eine Reihe von Immobilien zurück erhalten, die nach und nach rekonstruiert und einer Nutzung zugeführt werden. Viele Häuser und Wohnungen werden als Sozialwohnungen für geringes Entgelt und Erbringung verschiedener Arbeitsleistungen von Bedürftigen genutzt.  Auf diese Weise werden sie erhalten oder allmählich wieder nutzbar gemacht. Einen Schwerpunkt für ökumenische Vernetzung, ökologisches Denken und Handeln und für Bildungsarbeit sowie als Begegnungszentrum bildet die "Grüne Kirchenburg Hammersdorf". Für dieses Projekt konnten wir eine Geldspende übergeben.  Im Gottesdienst am Himmelfahrtstag unterzeichneten wir unseren Partnerschaftsvertrag.

Aus diesem Anlass übergaben wir einen von Frau Jennrich ge-stalteten Keramik teller. Zur 175 –Jahr- Feier unserer Laurentiuskirche haben wir ei-ne Delegation un  serer Partnergemeinde eingeladen.

Eine  große  Hilfe für die Menschen dort besteht aber noch immer in der Bereitstellung von Medikamenten, da diese teuer sind und  nicht von den Krankenversicherungen getragen werden.  Deshalb  betreibt die Gemeinde in Hermannstadt eine Medikamentenausgabe.

Dafür werden gerne Sachspenden entgegengenommen, z.B. Salben oder Tabletten (auch angebrochenen Packungen), deren Haltbarkeit mindestens ins nächste Jahr reichen muss. Diese Aktion wird bei uns von Frau Witte betreut, die gerne nähere Auskünfte erteilt (E-Mail:  Heide-LoreWitte "at" gmx.net)

   Dr. Wolfgang Harder